Das im vergangenen Jahr lancierte Intrusion-Prevention-System iSecurity MFA überwacht alle internen und externen Zugriffe auf den IBM-i-Server. Nun kann eine Person mit einer bestimmten Handynummer oder E-Mail-Adresse mehreren Benutzern auf mehreren Systemen oder LPARs zugeordnet sein, erklärt Robert Engel, Geschäftsführer der in Rödental ansässigen Raz-Lee Security GmbH. „Sobald eine Person an einem Ort authentifiziert ist, gilt sie auf anderen Systemen als verifiziert, solange sie von derselben IP-Adresse aus verbunden bleibt.“ Die neue Flexibilität ermögliche es MFA auch, variabel darauf zu reagieren, ob sich eine Person von ihrer gewohnten IP-Gruppe oder von einem anderen Ort aus anmeldet.
Die neue Version von MFA trägt laut Engel außerdem dem Bedarf von Kunden Rechnung, die bei der Authentifizierung externe Produkte oder Technologien nutzen wollen, um Benutzer einerseits zu verifizieren und andererseits zu schützen. Mit der neuen Version lassen sich auch externe Authentifizierungsdienste als zusätzlicher Faktor für die Authentifizierung nutzen - ergänzend zu bisher möglichen Faktoren wie „One Time Passwords“ (OTP), „Time Based OTP“ (TOTP) oder Antworten auf private Fragen.
Die externen Authentifikatoren basieren auf vorhandenen Standards. Dies eröffnet die Möglichkeit, mit Produkten zu kommunizieren, die von anderen Organisationen verwendet werden. Zum Beispiel:
Das iSecurity-Modul MFA verhindert so, dass sich unbefugte Personen über gestohlene Passwörter Zugang zu einem Netzwerk oder zum IBM-i-Server verschaffen. Laut Melanie Maynes, Director of Product Marketing, Identity bei Microsoft kann MFA „durch die Bereitstellung einer zusätzlichen Barriere und Sicherheitsebene kann 99,9 Prozent der Angriffe zur Kompromittierung von Benutzerkonten blockieren.“ iSecurity MFA kontrolliert native Anmeldungen und TCP-Anmeldungen wie FTP, REXEC, und ODBC; das Modul funktioniert auf einzelnen IBM-i-Systemen, aber auch unternehmensweit.
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