Großes Upgrade für iSecurity Multi Factor Authentication

Raz-Lee sorgt für mehr Sicherheit

Die israelische Software-Schmiede Raz-Lee Security kündigt ein großes Upgrade für das Modul „Multi Factor Authentication“ (MFA) ihrer Security iSecurity an. Das Upgrade erweitert die Möglichkeiten zur Authentifizierung bei Diensten wie interaktive 5250-Anmeldung, FTP, ODBC oder IFS-Shares.

Bildquelle: iStock / Getty Images Plus

Das im vergangenen Jahr lancierte Intrusion-Prevention-System iSecurity MFA überwacht alle internen und externen Zugriffe auf den IBM-i-Server. Nun kann eine Person mit einer bestimmten Handynummer oder E-Mail-Adresse mehreren Benutzern auf mehreren Systemen oder LPARs zugeordnet sein, erklärt Robert Engel, Geschäftsführer der in Rödental ansässigen Raz-Lee Security GmbH. „Sobald eine Person an einem Ort authentifiziert ist, gilt sie auf anderen Systemen als verifiziert, solange sie von derselben IP-Adresse aus verbunden bleibt.“ Die neue Flexibilität ermögliche es MFA auch, variabel darauf zu reagieren, ob sich eine Person von ihrer gewohnten IP-Gruppe oder von einem anderen Ort aus anmeldet.

Die neue Version von MFA trägt laut Engel außerdem dem Bedarf von Kunden Rechnung, die bei der Authentifizierung externe Produkte oder Technologien nutzen wollen, um Benutzer einerseits zu verifizieren und andererseits zu schützen. Mit der neuen Version lassen sich auch externe Authentifizierungsdienste als zusätzlicher Faktor für die Authentifizierung nutzen - ergänzend zu bisher möglichen Faktoren wie „One Time Passwords“ (OTP), „Time Based OTP“ (TOTP) oder Antworten auf private Fragen. 

Die externen Authentifikatoren basieren auf vorhandenen Standards. Dies eröffnet die Möglichkeit, mit Produkten zu kommunizieren, die von anderen Organisationen verwendet werden. Zum Beispiel:

  • Dank der Verwendung des OAuth2.0-Standards akzeptiert MFA die Verifizierung durch z.B. Facebook- oder Google-Accounts, etc.
  • Dank der Verwendung von OpenID akzeptiert MFA die Verifizierung durch PingID
  • Bei Verwendung von Radius akzeptiert MFA die Verifizierung durch Duo oder RSA.

Das iSecurity-Modul MFA verhindert so, dass sich unbefugte Personen über gestohlene Passwörter Zugang zu einem Netzwerk oder zum IBM-i-Server verschaffen. Laut Melanie Maynes, Director of Product Marketing, Identity bei Microsoft kann MFA „durch die Bereitstellung einer zusätzlichen Barriere und Sicherheitsebene kann 99,9 Prozent der Angriffe zur Kompromittierung von Benutzerkonten blockieren.“ iSecurity MFA kontrolliert native Anmeldungen und TCP-Anmeldungen wie FTP, REXEC, und ODBC; das Modul funktioniert auf einzelnen IBM-i-Systemen, aber auch unternehmensweit.

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