Infor will mit CM3 die Movex-Kunden halten

Refresh für M3 avisiert

Wie SAP forciert auch der ERP-Rivale Infor seit Jahren die Cloud, auch wenn es um M3 geht. Das ursprünglich unter dem Namen Movex vom schwedischen Hersteller Intentia für die AS/400 entwickelte und schon vor über 20 Jahren in Java-Technologie plattformunabhängig gestaltete ERP-System wird gern als Cloud-Suite für Fashion-Branche oder die Lebensmittel- und Getränkeindustrie vermarket.

Die geplante Evolution von Movex über M3 zur Cloud-Suite und zu CM3

Die Bestandskunden auf IBM i scheuen aber – ganz ähnlich wie SAP-Kunden – diesen Schritt, obwohl sie seit sechs Jahren auf Updates für ihre On-Prem-Version warten. Daher bereitet Infor offenbar eine neue hybride Bereitstellungsoption namens CM3 oder „Core M3“ vor, die entweder in einem Linux- oder Windows-Container – aber auch direkt auf IBM i laufen soll. Noch immer gibt es Kunden, die haben das Upgrade von Movex auf M3 nicht durchgeführt, geschweige denn auf die 2016 vorgestellte Version 13.4 aufgerüstet haben.

Bei CM3 handelt es sich aber nur um eine hybride IBM-i-Bereitstellungsoption für M3, bei der die Anwendungskomponente auf einem containerisierten X86-Server unter Windows oder Linux ausgeführt wird – und die Datenbank Db2 for i auf einem Power-Server verbleibt. Auf diese Weise soll ganz offensichtlich vermieden werden, dass die Kunden sich in Richtung anderer ERP-Hersteller orientieren. Außerdem wird CM3 als „Sprungbrett in die Cloud“ tituliert.

Bildquelle: Infor

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