Getränkegruppe will den Vorsprung im digitalen Zeitalter sichern

Release-Wechsel bei Riha Wesergold

Wie der Freiburger ERP-Hersteller Trend SWM meldet, hat die Getränkegruppe Riha Wesergold den Releasewechsel der seit 2002 eingesetzten Trend-ERP auf die Version R19 erfolgreich abgeschlossen.

Ein Blick in die Fruchtsaftabfüllung bei Riha Wesergold

Mit immer neuen Investitionen sorgt Riha Wesergold laufend dafür, dass das Unternehmen dem Stand der Technik jeweils einen Schritt voraus ist. Vollautomatische Abfüllstraßen verpacken die Getränke und transportieren sie in das vollautomatische Hochregallager. Modernste biologische Kläranlagen sorgen für eine umweltfreundliche Entsorgung des bei der Reinigung des Leergutes und des im Produktionsprozess anfallenden Abwassers. Entsprechend modern und leistungsstark sind Abfüll-, Reinigungs- und Kläranlagen.

Im Juli 2019 erfolgte der Startschuss für den nächsten technischen Fortschritt, dieses Mal beim ERP-System. Mit dem Release-Wechsel der seit 2002 eingesetzten Software Trend-ERP auf die Version R19 will sich die Getränkegruppe auch in der IT einen Vorsprung im digitalen Zeitalter sichern. Ziel war es, die Prozesse mit dem zentralen und federführenden ERP-System weiter zu automatisieren und zu standardisieren, um die IT auch für die nächsten Jahre auf dem höchsten Level zu halten.

In Rekordzeit wurde das Projekt durchgeführt – und der ein Jahr zuvor festgelegte Go-Live-Termin Anfang 2020 planmäßig eingehalten. Die gemeinsame intensive Vorbereitung mit zahlreichen Workshops und diversen Tests in der hierfür angelegten Trend-Releaseumgebung machten den bisher größten Release-Wechsel erst möglich.

Go-Live in fünf Ländern

Beim Go-Live wurden insgesamt sieben Produktionsstandorte in fünf Ländern sowie drei Vertriebsgesellschaften zeitgleich an einem Wochenende auf die ERP-Version R19 umgestellt, die bereits ab dem ersten Tag nach dem Go-Live vollumfänglich an allen Standorten genutzt werden konnte. Mehr als 700 User waren von der Umstellung betroffen; sie können mit neuen Funktionen das Tagesgeschäft effektiver und zielstrebiger zu gestalten.

IT-Leiter Günther Jönsson äußerte sich in einem Projektbericht des ERP-Herstellers „sehr zufrieden, wie das Mammutprojekt gelaufen ist bei dieser engen Zeitplanung.“ Den Grundstein des Erfolges gelegt habe die ausgezeichnete Projektplanung im Vorfeld sowie die enge Zusammenarbeit der Projektverantwortlichen bei Riha und Trend SWM mit kurzen Kommunikationswegen untereinander sowie zu den Fachbereichen.

Auch Michael Pollmüller, Projektmanager bei Riha Wesergold, zeigt sich mit dem Releasewechsel sehr zufrieden, zumal er von den verschiedenen Standorten positives Feedback erhalten hat. „Der Start war erwartungsgemäß mit einigen kleinen Problemen behaftet, jedoch wurden diese gleich erkannt und sofort beseitigt“, konstatiert Pollmüller. „Insgesamt lagen die Startprobleme, sowohl von der schwere als auch von der Anzahl, deutlich innerhalb der Toleranz. […] Der sehr enge Zeitplan wurde eingehalten.“ Um den Vorsprung zu halten, sei der nächste Release-Wechsel bereits fest eingeplant.

Über Riha Wesergold

Die Getränkegruppe mit Stammsitz im niedersächsischen Rinteln gehört zu den größten Fruchtsaftherstellern Europas. An insgesamt sieben Produktionsstandorten in fünf Ländern werden rund 600 verschiedene nichtalkoholische Getränke produziert und abgefüllt, die dann über drei Vertriebsgesellschaften in die ganze Welt verkauft werden. Das mittlerweile in der dritten Generation geführte Familienunternehmen wurde 1934 gegründet, beschäftigt heute über 2.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet jährlich mehr als 600 Mio. Euro Umsatz.

Bildquelle: Riha Wesergold

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