Nach eingehendem Marktscreening, unterstützt durch das Forschungs- und Beratungsinstitut Barc, fiel die Wahl die Software des Münchner BI-Herstellers Unit4 Prevero. Das Go-Live für die einzelnen Plan-Bereiche soll phasenweise erfolgen, außerdem stehen noch Konsolidierung, Bilanz und Cashflow auf dem Programm.
„Wir waren auf der Suche nach einem Planungstool, wo wir einerseits verfügbare Module nutzen konnten, mit dem wir andererseits aber auch unsere hochkomplexen und sehr individuellen Strukturen abbilden können“, beschreibt Helge Sagadin, Director Group Controlling bei Tchibo, den Auswahlprozess. Ausschlaggebend für die Entscheidung sei die Flexibilität der Software und die Datensicherheit und -verlässlichkeit gewesen, „die unseren Single Point of Truth Ansatz in Verbindung mit unserem SAP Backoffice und Data Warehouse gewährleistet.“
Bislang wurden laut Sagadin rund 80 Prozent der Planzahlen mit Excel bearbeitet, das falle künftig natürlich weg. „Innerhalb des Planungsprozesses rechnen wir mit einer Einsparung von mehreren Wochen; wir gehen davon aus, dass wir mit Erreichen der Endausbaustufe rund 25 Prozent der Zeit während der Planungsphase durch den Wegfall aufwendiger Datenabstimmungsprozesse einsparen und für qualitative Aspekte nutzen werden können“, schätzt Sagadin. „Ein weiterer Vorteil wird zukünftig in der einfacheren Erstellung unternehmensweiter Szenarien und Hochrechnungen liegen.“
Ziemlich große Erleichterungen, wenn man davon ausgeht, dass zu diesem Zeitpunkt rund 500 User und 15 Power-User mit der BI-Software arbeiten werden.
Bildquelle: Tchibo GmbH