Christoph Zöller, Co-Gründer und CEO von Instaffo
Man muss das Problem jedoch von zwei Seiten beleuchten: Viele Mittelständler reagieren auf aktuelle Trends zu langsam und wenden veraltete Methoden an. Sie veröffentlichen Stellenanzeigen und warten dann darauf, dass sich jemand meldet. Mag sein, dass diese Art des Recruiting vor zehn Jahren noch funktionierte. Heute ist sie jedoch, speziell für die Mangelberufe, nicht länger erfolgversprechend.
Aufgrund der guten Joblage sind viele Arbeitnehmer in der angenehmen Position, sich ihren Arbeitgeber aussuchen zu können. Das lässt auch die Ansprüche steigen. Viele Mittelständler sind zwar „Hidden Champions“ unter den Arbeitgebern und bieten ihren Mitarbeitern ein besonders gutes Arbeitsklima und viele Weiterbildungsoptionen. Um das jedoch zu vermitteln, müssen Unternehmen mit den Kandidaten sprechen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 7-8/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Doch der Weg dorthin ist oft lang. Das Konzept des Reverse-Recruiting kann ihn abkürzen. Dabei bewerben sich die Firmen bei den Kandidaten. Das funktioniert auf unserer Plattform automatisiert: Mit bestimmten Matching-Algorithmen werden Fachkräfte herausgefiltert und vorgeschlagen, die hinsichtlich der Anforderungen, Wünsche und Bedürfnisse genau zur Stelle passen. So müssen sich Personaler nicht durch unzählige Profile klicken.
Signalisieren beide Parteien Interesse, ist ein Match gefunden. Dann treten Unternehmen und Kandidat sofort über einen Direktchat in den Dialog.
Bildquelle: Instaffo