T-Systems-Manager wechselt zur Mutter Telekom

Rickmann rückt auf

Nach den Spekulationen diverser Medien in der vergangenen Woche kommunizierte die Telekom nun offiziell verschiedene personelle Veränderungen in den Führungspositionen der Deutschen Telekom sowie der T-Systems.

Die Telekom gab gestern verschiedene Wechsel in den Führungspositionen von der Deutschen Telekom und T-Systems bekannt.

Demnach wird Hagen Rickmann (45) zum 1. März neuer Vertriebschef bei der Telekom Deutschland. Er folgt auf Dirk Wössner (45), der Ende Februar zum kanadischen TK-Anbieter Rogers Communications wechselt und dort als „President Consumer Business Unit“ künftig den Privatkundenbereich verantworten soll.

Rickmann war zuletzt Vertriebsgeschäftsführer bei T-Systems International und damit verantwortlich für das Großkundengeschäft des Telekom-Konzerns. Er kam 2009 zum Unternehmen und hatte diverse Führungspositionen inne, etwa als Geschäftsführer Service oder als Verantwortlicher für Portfolio und Innovationsentwicklung. Zuvor war Rickmann Geschäftsführer in der EDS-Gruppe, die heute zu Hewlett-Packard gehört.

Mit dem Abgang von Rickmann dreht sich bei T-Systems das Personalkarussel weiter: Konzernangaben zufolge will man im Zuge der Weiterentwicklung der Geschäftskundensparte die Verantwortlichen für die Produktsparten stärken. So betreuen ab sofort drei operative Geschäftsführungsbereiche die Großkunden des Konzerns unter dem Dach von T-Systems: die Divisions Digital, die IT und TC (Telecommunications) .

Patrick Molck-Ude (48) – bisher Telekom Deutschland – wird die neu geschaffene TC-Einheit leiten, Ferri Abolhassan (50) übernimmt das IT-Geschäft und für den neuen Geschäftsbereich Digital Division kommt Anette Bronder (47) zu T-Systems, bisher Director Group Technology Enterprise Solutions bei Vodafone.

Mit dieser neuen Aufstellung in drei Produktsparten will Reinhard Clemens, Telekom-Vorstand und T-Systems-Chef, den Führungsanspruch bei Geschäftskunden in Europa untermauern. Während IT-Kunden bei der Verlagerung in die Cloud von globalen Skaleneffekten bei Betriebs-, Rechen- und Speicherleistung profitieren sollen, gehe es im TK-Geschäft um den Umstieg auf schnelle IP-Netze, Produktentwicklungen für Cloud-Services und Kooperationen mit lokalen Netzanbietern auf der ganzen Welt. Überdies hätte man speziell für ausgesuchte Wachstumsfelder der digitalen Wirtschaft die neue Digital Division gegründet.

www.telekom.de

www.t-systems.de

Bildquelle: Deutsche Telekom

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