Rolf Stephan, CEO der Axon Ivy AG, erhofft sich über Ricoh „Zugang zu allen wichtigen Märkten der Welt."
Vom Hauptsitz Luzern aus steuert Axon Ivy, Teil der 700 Mitarbeiter starken Axon Group, seine Niederlassungen in Deutschland und Österreich sowie Tochterfirmen in den USA und Singapur. Laut Rolf Stephan, CEO der Axon Ivy AG, werde man sich weiterhin auf die „Kernkompetenzen Technologie und Flexibilität fokussieren und dabei künftig von Ricohs Zugang zu allen wichtigen Märkten der Welt profitieren." Das Unternehmen, das künftig als unabhängige Tochterfirma von Ricoh agieren soll, verfüge über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung einer Software-Plattform zur Automatisierung und Orchestrierung von Geschäftsprozessen mit Low-Code/No-Code-Unterstützung, die von mehr als 500 Unternehmen genutzt werde.
„Diese Akquisition ist Teil der strategischen Investitionen von Ricoh in das Wachstum unseres Digital Services Business“, sagt Akira Oyama, Prasident der Digital Services Business Unit. „Sie erweitert unsere Möglichkeiten, Kunden weltweit bei der digitalen Transformation zu unterstützen und stärkt die Position von Ricoh als Digital Services Company.“ David Mills, CEO von Ricoh Europe, hat während Ricohs eigener Transformation zu einem globalen Dienstleistungsunternehmen mit Expertise im Dokumenten-Prozessmanagement erkannt, „dass viele Unternehmen noch immer zu sehr mit komplexen technologischen Infrastrukturen und Anforderungen zu kämpfen haben. Dies hindert sie daran eine Automatisierung voranzutreiben, die über die bloße Umwandlung von Papier in digitale Daten hinausgeht.“
Die Übernahme adressiert genau diese geschäftliche Herausforderung – und die wachsende Nachfrage nach Software, die über die Bereiche Druck oder Dokumente hinausgeht. Ricoh hatte im Rahmen seiner Strategie in jüngster Vergangenheit mehrere Übernahmen getätigt, darunter die von MTI Technology in Großbritannien, Docuware in Deutschland oder Lake Solutions in der Schweiz.
Bildquelle: Axon Ivy