Energie sparen durch standardisierte Open Rack-Technologie

Rittal tritt Open19 Foundation bei

Mit über drei Prozent des globalen Stromverbrauchs sind Rechenzentren ein Treiber für den Energieverbrauch. Dieser Entwicklung begegnet die jüngst gegründete Open19 Foundation mit einem neuen Konzept: Standardisierte, modulare IT-Infrastrukturen sorgen für mehr Effizienz, weniger Kosten und größere Flexibilität im RZ. Rittal ist nun Mitglied der Foundation, um gemeinsam mit weiteren Vertretern den innovativen Ansatz voranzutreiben.

  • Energieeffizient: Mit dem Open19-Rack bietet Rittal eine Gleichstrom-Lösung auf Basis der gängigen 19“-Racks. Die Anschlüsse werden nicht auf eine zentrale Stromschiene an der Rückseite des Schrankes adaptiert, sondern über einen speziellen Kabelbaum auf der Rückseite mit den Power-Shelves verbunden.

  • „Aufgrund der steigenden Energiekosten nutzen wir alle Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz zugunsten unserer Kunden. Dies unterstreichen wir mit unserem Beitritt in die Open19 Foundation, in der wir aktiv innovative Rack-Architekturen mitgestalten“, sagt Jason Rylands, Global Director Data Center und Open Compute bei Rittal.

Rittal, der größte Rack-Produzent der Welt, ist der Open19 Foundation beigetreten. Getrieben von der Microsoft-Tochter LinkedIn, wurde dieses Konsortium im Mai von Flex, GE Digital, HP Enterprise, LinkedIn and Vapor IO mit dem Ziel ins Leben gerufen, Rechenzentren kostengünstiger, effizienter und flexibler zu gestalten.

Dafür setzt das gemeinsam unterstützte Open-Source-Design auf eine standardisierte Architektur für Computer- und Storage-Komponenten im gängigen 19-Zoll-Rack, bei der die Komponenten unterschiedlicher Hersteller miteinander kompatibel sind. Neben Rittal sind auch anderen Player bei RZ-Infrastrukturen dem Konsortium beigetreten, darunter z.B. Delta Electronics, Inspur, Molex oder Schneider Electric.

„Aufgrund der steigenden Energiekosten nutzen wir alle Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz zugunsten unserer Kunden. Dies unterstreichen wir mit unserem Beitritt in die Open19 Foundation, in der wir aktiv innovative Rack-Architekturen mitgestalten“, sagt Jason Rylands, Global Director Data Center und Open Compute bei Rittal.

„Die Open19 Foundation ist eine schnell wachsende Gemeinschaft von Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des Datacenter- und Edge-Ökosystems. Wir sind sehr erfreut darüber, dass Rittal – als wichtiger Akteur und globaler Player im Markt – nun Mitglied der Open19 Foundation ist.“, erklärt Yuval Bachar, Vorsitzender Open19 Foundation.

Einheitliches Design spart Kosten

Als jüngstes Mitglied der Open19-Community bietet Rittal mit einem Open19-Rack eine kostengünstige und schnell einsetzbare Lösung auf der gängigen 19 Zoll-Rack-Basis. Darüber hinaus wird der Systemanbieter mit der Mitgliedschaft das Ökosystem von Open19 unterstützen und Innovationen sowohl für bestehende Datacenter als für die wandelnden Kundenanforderungen fördern.
„Als Mitglied der Open19 Foundation ist Rittal jetzt noch besser für die Anforderungen im Datacenter-Markt aufgestellt. Darunter zählen die steigende Zahl an Hyperscalern und Colocation-Anbietern sowie Trends wie Telekom- Konvergenz und Edge-Computing“, fügt Rylands hinzu.

Standardisiert für kürzere Time-to-Market

Ein Vorteil der innovativen Open19-Architektur ist der Einsatz von Gleichstrom bei der Versorgung der Server. Die Anschlüsse werden über einen speziellen Kabelbaum auf der Rückseite mit den Power-Shelves verbunden. Die Gleichstromversorgung sorgt für Energieeffizienz, der standardisierte, modulare Aufbau für eine kürzere Time-to-Market und die Skalierbarkeit für flexiblere Anpassungen im RZ aus.

Bildquelle: Rittal

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