Proservia bietet als IBM- und HCL-Partner maßgeschneiderte Migrationsservices

Roadmap für Domino

Als Partner von IBM und HCL bietet der Eschborner IT-Dienstleister Proservia spezielle Services zur Weiterentwicklung bewährter Domino- und Notes-Anwendungen – und berücksichtigt in seiner Roadmap bereits die für den Spätherbst avisierten Neuheiten von Domino V11.

  • Wolfgang Dillmann, Proservia

    Wolfgang Dillmann, Portfolio-Manager bei Proservia: „Wir verbinden auch bei augenscheinlich rein technischen Themen bei Bedarf [...] den Faktor Mensch mit der IT!“

  • Bildquelle: Proservia

Die Groupware-Lösungen Notes & Domino werden 2019 von IBM an den indischen Konzern HCL verkauft, der im Dezember mit IBM einen Kaufvertrag für die Lotus-Familie rund um Domino, Notes und Sametime unterschrieben hat. Die Transaktion soll bis Mitte 2019 abgeschlossen werden. Zwar hat der indische IT-Konzern HCL bei weitem nicht den Bekanntheitsgrad der IBM, ist aber schon lange im deutschsprachigen Raum etabliert und pflegt beispielsweise bereits seit zehn Jahren eine strategische Partnerschaft zur Deutschen Bank. 600 Angestellte von HCL arbeiten aus Büros in Eschborn, München und Zürich.

HCL hat bereits unter Beweis gestellt, dass es das Thema Lotus Notes und Domino gezielt vorantreiben wird. So wurden im Herbst die selbstentwickelten neuen Versionen Notes V10, Domino V10, Verse on Premises 1.0.5 und Verse Mobile 9.5.1 fertig gestellt, die schneller, leistungsfähiger und kostengünstiger sind als ihre Vorgängerversionen. Mit dem Language Pack 1 für Domino 10.0.1 bietet HCL nicht nur die Unterstützung u.a. für Deutsch und etliche Bugfixes, sondern vor allem auch für das IBM-System i.

Proservia, der unbekannte Service-Faktor

Vor diesem Hintergrund unterstützt Proservia, im August 2016 im Zuge der Fusion der Servicesparte von HPE mit dem US-Konzern CSC per „Carve-out“ aus der ehemaligen HPE Enterprise Services entstanden, auf Basis einer maßgeschneiderten Roadmap Betrieb und Migration von Notes und Domino. Die relativ unbekannte Tochter des Manpower-Konzerns agiert weiterhin Delivery Partner für viele deutsche und internationale Kunden des mittlerweile unter DXC Technology firmierenden Unternehmens.

Mit mehr als 24.000 Mitarbeitern zählt die Manpower Group zu den drei größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 300 Standorten die Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, Manpower Group Solutions, Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken.

Mit über 1.000 IT-Experten alleine in Deutschland, verteilt auf über 14 Standorte, liefert Proservia als IT-Services-Marke des Personaldienstleisters Manpower Group den Kunden in einem ausgetüftelten Service-Modell individuelle Lösungen, die sowohl IT- als auch Personalthemen adressieren. Das gilt auch für die Modernisierung von Notes- und Domino-Anwendungen, wo es bei den Kunden oft an Ressourcen, aber auch an Skills mangelt.

Außerdem ist laut Wolfgang Dillmann, Portfolio-Manager bei Proservia, in einer Übergangsphase, wie sie derzeit zwischen HCL und IBM stattfindet, die Unterstützung unabhängiger und kompetenter Berater wichtiger als je zuvor. Hier bringe man langjährige Erfahrung in Sachen Notes und Domino ebenso ein wie „ausgezeichnete Kontakte zu beiden Herstellern“.

Den Faktor Mensch mit der IT verbinden

„Wir verbinden auch bei solchen augenscheinlich rein technischen Themen bei Bedarf [...] den Faktor Mensch mit der IT“, sagt Dillmann. Veränderungen bei der Unternehmens-IT – unabhängig der technischen oder organisatorischen Natur – würden stets unter Beachtung und gegebenenfalls Fortbildung der Mitarbeiter und der Erweiterung der Wissensstände durchgeführt. Der Aspekt Mensch stehe dabei besonders im Blickpunk; beispielsweise würden auch Umstiegsschulungen oder Zusatzqualifikationen für Mitarbeiter angeboten.

Dieses Vorgehen fördert laut Dillmann die Akzeptanz neuer Lösungen und trage mitunter erheblich zum Gelingen eines Migrationsprojektes bei. Außerdem stehe ein Kompetenzteam mit mehr als 20 Notes/Domino-Beratern und -Ingenieuren den Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Die Teammitglieder verfügten über durchschnittlich mehr als 15 Jahre Praxiserfahrung und habe auch schon große internationale Projekte durchgeführt.

Viele Neuerungen in der Version 10

Dillmann weist auch auf die vielen Neuerungen der Version 10 von Notes und Domino hin, die mittlerweile in deutsch und auch nativ auf IBM i verfügbar ist. Zu den wichtigsten der von HCL in Notes V10 vorgestellten neuen Funktionen zählt er den neuen iPad-Client namens Nomad und neue Entwicklungswerkzeuge für Web-Designer und Amateur-Entwickler (Citizen Designer). Allgemein sei der Bedienkomfort stark verbessert worden; die Performance von Client und Datenbank sei laut Hersteller in der Praxis gegenüber der Vorgängerversion verdoppelt worden. Notes kann außerdem wesentlich größere Datenmengen verarbeiten, weil die Speicherbegrenzung einer nsf-Datei von 64 GB in v9 auf 256 GB in v10 vervierfacht wurde.

In Domino V10 eröffnet der Appdev-Pack den Entwicklern Zugriff auf die Welt von Javascript und Node.js. Das hält Dillmann für sehr wichtig, weil damit eine völlig neue Entwickler-Community für Notes und Domino programmieren kann – und so frisches Blut in die oftmals altgediente Lotus-Welt fließen kann. Mobile Apps verbessern die Unterstützung von Smartphone & Co. Drittanwendungen können über die standardisierte Programmierschnittstelle Rest.API eingebunden werden.

Auch eine „gute Nachricht für den Geldbeutel“ hat Dillmann parat: Die Total Cost of Ownership habe HCL „erheblich gesenkt“ – und die Integration in das Microsoft-Ökosystem vereinfacht. Eine feste Roadmap bis 2025 mit weiteren regelmäßigen Updates für die Lotus-Produkte hat HCL bereits präsentiert. Diese geplanten Versionsupgrades beweisen laut Dillmann den Anspruch auf Zukunftsfähigkeit und ernten großen Zuspruch der Anwenderunternehmen. Für den Spätherbst dieses Jahres sind bereits Notes V11 und Domino V11 angekündigt. So scheint mit HCL die lange stagnierende Entwicklung der Collaborations-Plattform Lotus wieder Fahrt aufzunehmen.

Bildquelle: Proservia

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