Micro Focus verbessert die Terminalemulation

Rumba 9.0 mit iPad-Client

Mit den überarbeiteten Terminalemulations-Lösungen Rumba 9.0 und Rumba+ startet Micro Focus ins neue Jahr. Rumba, ein Klassiker aus AS/400-Zeiten und laut Hersteller bei mehr als 3 Mio. Usern im Einsatz, ermöglicht den Zugriff auf nahezu jedes Host-System – und Rumba+ gibt es drei Client-Versionen Desktop, Mobile und Web.

  • Micro Focus hat den Webservice Google Maps in Rumba integriert – hier auf dem iPad.

  • Mit Rumba+ werden erstmalig auch innerhalb der Emulation grafische Elemente dargestellt.

Für die Green Screens der Hosts bieten beide Produkte die gewohnten grafischen PC- oder Web-Oberflächen; mit Rumba+ werden erstmalig in der Emulation grafische Elemente dargestellt. Beide Lösungen basieren auf dem neuen Terminalemulator Rumba 9.0, der Windows 8, Windows 7, Vista, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Server 2008 sowie Windows Server 2008/R2 und 2012 unterstützt. Die Windows-Lösung Rumba 9.0 ermöglicht einen Verbindungsaufbau zur AS/400 und ihren Nachfolgern, aber auch zu IBM-Mainframes, Hewlett-Packard- oder Unix-Host-Systemen. Das neue Rumba+ ist auf Anwendungsmodernisierung ausgelegt und bietet darüber hinaus drei verschiedene Clients:

-       Rumba+ Desktop: Der Windows-Client bietet Features wie Popup-Kalender, Dropdown-Menüs, Tooltipps, grafische Darstellungen oder Google-Maps.

-       Rumba+ Mobile: Über den iPad-Client erhalten Anwender auch einen mobilen Zugriff auf ihre Host-Anwendungen.

-       Rumba+ Web: Der Web-Client ermöglicht die Nutzung von Browser-Oberflächen.

Druck- und Filetransferfunktionen sind allerdings nur im Windows-Client enthalten, nicht aber im Web- und im iPad-Client. „Die Lösung bietet einerseits eine zuverlässige und sichere Green–Screen-Emulation, andererseits aber auch die Funktionalität von Windows, die Benutzerfreundlichkeit des iPads oder die Flexibilität eines Webbrowsers“, sagt Micro Focus-Experte André Escudero. Rumba+ sei Teil der Modernisierungstechnologien für Enterprise-Applikationen mit Fokus auf Plattform- und Anwendungsweiterentwicklungen.

Nach Angaben auf der Website des Herstellers wird die Microsoft-Technologie „Windows Presentation Foundation“ (WPF) verwendet, um die 5250- und auch 3270-Green-Screens mit modernen Bedienelementen wie Drop-Down-Menues, Kontexthilfen und Integration mit Webservices wie Google Maps und Skype Voice over IP (VoIP) anzureichern. Dafür steht eine Bibliothek von WPF-Controls zur Verfügung. Rumba 9.0, ab sofort in englischer, französischer und deutscher Version erhältlich, bietet auch weiterhin Single Sign-On im Umfeld von IBM i (über Kerberos-Technologie) und kann sich in Microsofts Benutzerverzeichnis Active Directory einklinken.

www.microfocus.com/de/

Opens external link in new windowDie Rumba-Homepage (englisch)

Bildquelle: Micro Focus

©2020Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok