Namensstreit mit dem ERP-Hersteller Wilken beigelegt

S/4 gehört nun ganz der SAP

Vor Gericht werden Wilken und SAP nicht mehr um das Kürzel „S/4“ im Produktnamen streiten. Beide Softwarehäuser haben den Streit beigelegt, wie DV-Dialog auf Nachfrage erfuhr. Offenbar hat Wilken sich die Namensrechte abkaufen lassen, denn die Ulmer benennen demnächst ihre 2011 eingeführte Entwicklungsplattform Wilken „S/4“ um. SAP dagegen spricht weiter von ihrer „Anwendungssuite der neuen Generation“ S/4Hana.

Folkert Wilken begrüßt die Einigung mit SAP: „Ich freue mich, dass mit dieser Vereinbarung der Namensstreit vom Tisch ist!“

Es war kein Sturm im Wasserglas, als Firmenchef Folkert Wilken der SAP in Juli nach vergeblichen Gesprächen mit rechtlichen Schritten gegen diese Namensgleichheit drohte. Vielmehr hat sich die Hartnäckigkeit offenbar bezahlt gemacht, wenn auch um den Preis des Rebranding der eigenen Entwicklungsplattform.

Details – etwa über die Höhe der Abfindung – waren nicht zu erfahren. Nur soviel: „Im Namensstreit um das Kürzel S/4 haben sich die beiden ERP-Hersteller Wilken und SAP außergerichtlich und gütlich geeinigt. Über den Inhalt der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart“. Die rasche Beilegung des Namensstreites schaffe nun für beide Hersteller Rechtssicherheit, begrüßt Folkert Wilken die Einigung. „Ich freue mich, dass mit dieser Vereinbarung der Namensstreit vom Tisch ist!“

www.sap.de

www.wilken.de

Bildquelle: Wilken GmbH

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