Rittal bringt mehr Transparenz in die Umsatzplanung

SAP-basiertes BI-Tool eingeführt

Der Schaltschrankhersteller Rittal hat als Baustein seiner „Digital Sales Excellence“-Strategie international ein neues, einfach zu bedienendes BI-Tool für Planung in seinem SAP-System eingeführt. Es entstand in enger Kooperation des langjähigen AS/400-Anwenders Rittal mit dem Saarbrücker IT-Dienstleister Orbis, der auch mit der Implementierung und dem Rollout beauftragt war.

Rittals Firmenzentale in Herborn bei Siegen

Als langjähriger IT-Partner von Loh Services, dem internen IT-Haus der Friedhelm Loh Group und damit auch von Rittal, übernahm Orbis bereits im Jahr 2010 die Implementierung des neuen Planungstools, das seinerzeit auf dem SAP-Produkt „Business Planning & Consolidation“ (BPC, ehemals Outlooksoft) basierte. Mittlerweile ist die Zeit fortgeschritten – SAP hat BPC und SAP BW Integrated Planning (BW-IP) zu einem Werkzeug verschmolzen. Rittals neue Planungsanwendung basiert auf den SAP-Produkten BW-IP und Lumira 2.0 und ist auch in das SAP Business Warehouse (BW) bei Rittal integriert.

Vorteile des neuen Tools

Die Vorteile des neuen BI-Tools zeigten sich bei der Loh-Tochter Rittal, die mit 9.300 Mitarbeitern und 58 Tochterfirmen weltweit Infrastrukturlösungen für Rechenzentren anbietet, bereits kurz nach dem Produktivstart. Der Vertrieb kann Umsätze für das Folgejahr jetzt durchgängig IT-gestützt und somit transparent und sehr effizient auf der gewünschten Aggregationsebene planen. Ein Highlight stellt das Administrator-Cockpit des Tools dar, das als Steuerzentrale dient. Hier pflegen und verwalten Power-User aus dem Fachbereich, aber auch BW-Administratoren aus der IT-Organisation alle für die Planung relevanten Kenngrößen. Auch vorbereitende Schritte wie das Laden aktueller Umsätze oder die Zuordnung der Marktsegmente zu den für sie zuständigen Nutzern bzw. Nutzergruppen erfolgen im Cockpit.

Bei der Planung können unterschiedliche Benutzerebenen live auf alle Plandaten zugreifen, die BW IP anhand der Zuordnung auf die entsprechenden Nutzer bzw. Nutzergruppen verteilt. Vor dem Start eines Planungszyklus segmentiert ein Algorithmus die jeweiligen Plandaten in die verschiedenen Kategorien. Im Navigationsbereich der Anwendung können per Mausklick relevante Kennziffern und gewünschte Aggregationsstufen ausgewählt sowie Werte und Zwischensummen je nach Bedarf ein- oder ausgeblendet werden. Die Planzahlen lassen sich auf beliebiger Aggregationsebene eingeben oder ändern und werden automatisch Top-down auf die Stufe mit der feinsten Granularität verteilt.

Lückenlos nachvollziehbar

Jede Änderung an der ursprünglichen Planung ist zudem lückenlos nachvollziehbar – dank eines sogenannten Freeze-Prozesses. Damit lassen sich die diversen Planversionen, die im Rahmen jährlichen Planung erstellt werden, jederzeit vergleichen. Dieser Freeze ermöglicht auch ein feingranulares Plan-Ist-Reporting von Forecast-, Plan- und tatsächlichen Umsatzzahlen auf verschiedensten Ebenen. Trendpfeile in Grün und Rot zeigen Plan-Ist-Abweichungen sofort an, sodass umgehend die nötigen Maßnahmen eingeleitet werden können, um Ziellücken zwischen aktuellem Umsatz und Plan- sowie Prognosezahlen zu schließen.

Da das BI-Tool in die SAP-Landschaft integriert ist, lässt sich das Ergebnis einer Planung in die diversen SAP Systeme bei Rittal einbinden und über SAP BW auch dem Controlling bereitstellen. Das ist ein großer Pluspunkt genauso wie die intuitive Benutzerführung im Lumira-Front-End, das auch interaktive BW-IP-Funktionen beinhaltet. Die Planung neuer Projekte erfolgt in einem Grid, dessen Struktur automatisch aufgebaut wird, sobald die nötigen Daten eingetragen sind.

Über Rittal

Rittal wurde 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group, die mit 18 Werken und 80 Tochterfirmen international aktiv ist. Die Unternehmensgruppe beschäftigt 11.500 Mitarbeiter und erzielte 2017 einen Umsatz von 2,5 Mrd. Euro.

Bildquelle: Rittal

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