Sivis mit dem neuen Tool License-Manager

SAP-Lizenzkosten im Griff

Für die jährliche SAP-Lizenzmessung bietet die Karlsruher Sivis GmbH das Tool License-Manager an. Das lohnt sich, weil ein durchschnittlicher SAP-Kunde laut Sivis-Geschäftsführer Kai Bounin mit rund 3.500 Usern auf 20 unterschiedlichen SAP-Systemen arbeitet. Damit wären theoretisch an 70.000 Stellen manuelle Anpassungen möglich. Das wäre in der Praxis natürlich niemals überprüfbar, weshalb die meisten Unternehmen ihre Daten nur dort korrigieren, wo sie Fehler vermuten.

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Das kann teuer werden. Zwar sind Employee-User-Lizenzen relativ günstig zu haben – eine Professional-User-Lizenz dagegen kostet einen vierstelligen Betrag. User zu hoch einzustufen bedeutet Geld zum Fenster hinauswerfen. Werden sie zu niedrig eingestuft, drohen Audit-Nachzahlungen an SAP.

Aus diesem Dilemma führt laut Bounin nur ein Weg: Eine automatisierte Lösung, die Daten generiert, die zu 100 Prozent den vereinbarten Lizenzbedingungen entsprechen. Hier kommt der License-Manager ins Spiel. Er garantiert eine permanente und ideale Verteilung des vorhandenen Lizenzinventars und basiert auf der tatsächlichen Nutzung der SAP-User. Doppelte oder inaktive User werden konsolidiert, ungenutzte Lizenzen erkannt. Zusätzlich ermittelt der License-Manager mögliche Fälle indirekter Nutzung.

Den idealen Lizenztypen ermitteln

Das frei werdende Lizenzvolumen vermeidet unnötige Neukäufe und unterstützt dabei, ungenutzte Lizenzen besser einzusetzen. Alle SAP-Benutzer Lizenzen werden zentral verwaltet, Benutzerprofile über alle angeschlossenen SAP-Systeme aktualisiert, die Accounts inaktiver Nutzer deaktiviert und doppelte Benutzerkonten konsolidiert.

Um den idealen Lizenztypen zu ermitteln, nutzt der License-Manager eine dynamische Transaktionsdatenbank. Diese Optimierungs-Engine enthält alle in SAP ausführbaren Transaktionen, die mit einem bestimmten Named-User-Lizenztypen bewertet wurden.

Diese Datenbank wird ständig angepasst, erweitert und um neue Transaktionen ergänzt: Vor allem dann, wenn SAP Änderungen an den Preis- und Konditionslisten vornimmt. Das ruft sofort den License-Manager auf den Plan, der die gesammelten Nutzungsdaten der einzelnen User mit der Transaktionsdatenbank abgleicht. Automatisch wird auf den richtigen Lizenztyp geändert, sollte dieser nicht dem Nutzungsverhalten entsprechen.

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