Security Bridge wächst durch Übernahme und neue Niederlassungen

SAP-Plattformen richtig absichern

Security Bridge, der Ingolstädter Softwarehersteller im Bereich SAP-Sicherheit, meldete für 2023 eine Verdopplung der Lizenzumsätze – und dies bei einer konstant hohen Kundenbindungsrate. Geschützt wurden demnach mehr als 5.000 SAP-Systeme.

Christoph Nagy, CEO und Mitbegründer von Security Bridge: „Die Notwendigkeit, SAP-Plattformen richtig abzusichern, war noch nie so groß wie heute!“

Der Sicherheitsspezialist verdoppelte auch die Beschäftigtenzahl und erweiterte seine globale Präsenz durch die Eröffnung von Niederlassungen in New York und Amsterdam. Ein Meilenstein war die Übernahme des Softwareherstellers Protect4S aus dem holländischen Wageningen; das ist ein Spezialist für die Automatisierung und Vereinfachung von SAP-Cybersecurity. Diese Akquisition ermöglicht es auch, die eigene Cybersicherheitsplattform auszubauen und gleichzeitig das Kundensegment der kleinen und mittelständischen SAP-Anwendungsunternehmen zu unterstützen.

Durch Partnerschaften will Christoph Nagy, CEO und Mitbegründer des 2012 gegründeten Unternehmens, „effektives Management, strikte Compliance und modernste Technologie vereinen“. Deshalb kooperiere man mit führenden SAP-Dienstleistern, darunter neben IBM auch Capgemini, PwC, Accenture und Deloitte. „Dies erlaubt uns, sowohl die Investitionen in die SAP-Sicherheit als auch die Gesamtleistung unserer Lösungen zu optimieren“, verspricht Nagy.

Das hauseigene „Security Research Lab“ meldete 2023 über 100 Zero-Day-Schwachstellen in SAP-Software – und hat damit die allgemeine SAP-Sicherheit deutlich verbessert und bei der Erkennung und Minderung (Mitigation) von SAP-Schwachstellen geholfen. „Die Notwendigkeit, SAP-Plattformen richtig abzusichern, war noch nie so groß wie heute“, betont Nagy. „Hacking hat sich zu einer gut finanzierten Industrie entwickelt, und KI hat die Dringlichkeit, alle Angriffsvektoren zu reduzieren und SAP-Anwendungen zu härten, nur noch verstärkt.“

Als Antwort auf die stetig wachsende Bedrohungslage erkennt die vollständig in SAP integrierte Software-Plattform der Ingolstädter Cyberangriffe frühzeitig und wehrt sie ab. Neben der Überwachung bietet die Plattform auch Analysewerkzeuge, um nicht nur unsichere Konfiguration und fehlende Sicherheits-Updates, sondern auch Schwachstellen in kundeneigenen SAP-Entwicklungen zu erkennen.

Bildquelle: Security Bridge

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