Blue Consult betreut Winterhalter bereits seit über zehn Jahren mit Hard- und Software sowie im Projekt der Migration – und übernahm im aktuellen Projekt der Erneuerung der „Hana on Power“-Infrastruktur das Projektmanagement. Außerdem werden die internen Kollegen bei Winterhalter mit Managed-Services der Sicherstellung des SAP-Betriebes unterstützt.
Die vorhandene Power-Infrastruktur, auf der u. a. auch das SAP-System des Unternehmens betrieben wird, stand auf Grund der Laufzeit und erhöhten Anforderungen wegen des stetigen Wachstums zum Austausch an. Den Großteil der IT-Dienstleistungen stellt das Winterhalter-Headquarter selbst zur Verfügung. Kleine Standorte beziehen IT-Services und sind serverless integriert.
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Aus diesem Grund musste hier eine zukunftsorientierte, flexible und ressourcenstarke Lösung gefunden werden. Dazu kommt, dass die SAPSystemlandschaft in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Partner Blue S‘Tec seit 2018 sukzessive auf die Hana-Datenbank migriert wurde.
Aktuell befindet sich Winterhalter zudem in der finalen Phase der S/4 Hana Conversion seiner ERP-Umgebung, wobei die Migration auf die Hana-DB einen weitreichenden Einfluss auf das bisherige Betriebskonzept hatte, das auf SAP ECC und Power-Systemen mit dem Betriebssystem IBM i und Db2 for IBM i als Plattform basierte.
Die Projektdauer war auf sieben Monate geplant. Es sollte eine Infrastruktur mit mehr Power-Leistung, mehr Ressourcen, mehr Flexibilität sowie geringeren Betriebskosten geschaffen werden, die auf die nächsten fünf Jahre ausgerichtet ist.
Die neue Infrastruktur sollte die Möglichkeit der dynamischen Anpassung auch für zukünftige Erweiterungen und eine bedarfsgerechte Nutzung bieten, da die Anforderungen des Geschäftsbetriebes stetig steigen. Die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen sowie die problemlose Skalierbarkeit stellten ebenfalls wichtigen Faktoren dar.
Außerdem hatte das Unternehmen seine SAP-Landschaft über die Jahre stark angepasst und verfügt heute über einen großen Teil an „Custom Code“. Daher wäre einzig und allein eine Migration in die Private Cloud als Alternative zur Modernisierung mit Power-Systemen sinnvoll gewesen.
Das Unternehmen verfolgt zwar grundsätzlich eine Cloud-Strategie und verschließt sich nicht gegen Cloud-Lösungen, doch werden alle Veränderungen der IT-Infrastruktur bzw. eines IT-Service genau abgewogen. Es wird eine Kosten/Nutzen-Rechnung erstellt, Sicherheitskriterien diskutiert und interne Ressourcen analysiert.
Dabei ist zu erwähnen, dass Winterhalter eine ressourcenstarke IT-Abteilung hat, mit langjährigem Expertenwissen im Bereich Power – und anders viele Unternehmen – nicht unter Fachkräftemangel leidet. Winterhalter hat mit großem Aufwand einen Vergleich der unterschiedlichen Lösungen erarbeitet und sich dann entschieden. Die Entscheidung fiel auf Grund der Vergleichsergebnisse auf Power-On-Premises; dabei wurde von Power9 auf Power10 migriert. Folgende technische Komponenten kommen zum Einsatz:
• 4 x Power L1024
• 2x IBM Flashsystem 7300
• 3x IBM Flashsystem 5015
• 4x SVC SAN Volume Controller
• 4x IBM SAN Switche
• Lizenzen und Wartung gerechnet auf 5 Jahre
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die 2019 aufgebaute Hana-Infrastruktur auf Basis von Power9 wurde auf Power10 gebracht. Dabei gelang eine Reduzierung der Maschinen: Die bisher neun Power-Systeme für SAP konnten auf vier reduziert werden (Redundanz: je 2 Maschinen pro Rechenzentrum). Dank der neuen Infrastruktur sind also weniger Server notwendig, folglich auch weniger Hardware und Betriebssysteme, geringere Energiekosten für Betrieb und Kühlung. Und: Die neue Infrastruktur ist agiler und für zukünftige Erweiterungen offen.
• Hohe Flexibilität
• Schneller Zugriff, da die Infrastruktur im eigenen Haus ist
• Nutzung von eigenen Ressourcen
• Nutzung von bereits etablierten automatisierten Patch- und Update-Prozessen
• Geringere Anschaffungs- und Betriebskosten
Bildquelle: Winterhalter