Partnerschaft mit dem Technologieunternehmen PTC intensiviert

Schaeffler päppelt den „Digitalen Zwilling“

Mit Blick auf integrierte und agile Produktentwicklung in einer zukunftsweisenden IT-Architektur begründet Schaeffler eine strategische Partnerschaft mit dem US-Softwarehaus PTC, mit dem der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach bereits seit 20 Jahren zusammenarbeitet – und unter anderem dessen CAD- und PLM-Software nutzt.

  • Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung der Schaeffler AG.

  • iStock / Getty Images Plus

Die Engineering-Anwendungen sind essenziell für die Einführung und Weiterentwicklung des „Digitalen Zwillings“, insbesondere für die Visualisierung in 3D-Modellen, die Schaeffler auch für Augmented-Reality-Projekte nutzt.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

„Beide Unternehmen werden von der noch intensiveren Zusammenarbeit profitieren“, sagt Jim Heppelmann, Präsident und CEO bei PTC. „Durch den partnerschaftlichen Austausch mit Schaeffler wollen wir unsere digitalen Transformationslösungen marktspezifisch weiterentwickeln und vorantreiben.“ 

Dazu wurde Ende Januar ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet, auf dessen Basis Schaeffler die digitale Transformation im Bereich Produktentwicklung vorantreiben will. Gemeinsam man eine „integrierte, agile und durchgehende IT-Landschaft für Entwickler“ schaffen und so das digitale Ökosystem ausbauen.

„Die Partnerschaft mit PTC ist ein weiterer Meilenstein in unserer Digitalisierungsstrategie innerhalb der Roadmap 2025“, sagt Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung der Schaeffler AG. „Durchgängige Datenmodelle, 3D-Daten und Digitale Zwillinge sind […] bereits heute elementare Bestandteile im Forschungs- und Entwicklungsprozess. Die zunehmende Komplexität erfordert konsistente IT-Lösungen in allen Entwicklungsbereichen.“ 

Die IT-Landschaft optimieren

Um auf schnell ändernde Anforderungen effizient reagieren zu können, will Schaeffler seine Engineering-IT-Umgebung konsolidieren. Dabei soll die IT-Landschaft optimiert, aber auch erweitert werden. Datentransparenz und Rückverfolgbarkeit über den gesamten Entwicklungsprozess stehen dabei im Fokus. 

Ziel ist eine unternehmensweite Integration der eingebundenen Software- und Systementwicklungssysteme mit Blick auf „Application Lifecycle Management“ und „Model-Based Systems Engineering“. Dies soll auch die Abbildung komplexer Systems-Engineering-Anforderungen verbessern, wie etwa die Erfüllung länderspezifischer Sicherheitsvorschriften. 

Bildquelle: iStock / Getty Images Plus, Schaeffler

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