Dell EMC baut All-Flash-Portfolio aus

Schnelle Speicher für die Hybrid-Cloud

Flashfähige Data-Domain-Systeme, das neue All-Flash-Modell 250F der Storage-Familie Vmax (inklusive Support für IBM i) sowie Software-Upgrades für die Speicher-Systeme Unity und DSSD D5 - mit einem ganzen Bündel neuer Produkte wartet der frisch fusionierte Konzern Dell EMC auf. Das neue Modell 250F rundet das Leistungsspektrum der Vmax-Familie nach unten ab – mit über 1 Million IOPS, weniger als 500 Mikrosekunden Latenz und bis zu 1 Petabyte (1.000 Terabyte) effektiver Kapazität.

Skaliert von elf Terabyte bis zu einem Petabyte: Der neue Flash-Speicher Vmax 250F von Dell EMC

Das im Juli angekündigte Speichersystem Vmax 250F erreicht laut Hersteller über eine Million I/O-Operationen pro Sekunde bei Responsezeiten unterhalb einer Millisekunde. Es unterstützt auch 7,6- sowie 15-Terabyte-Flashs, ist bis auf ein Petabyte skalierbar und soll auch Mittelstandskunden mit begrenztem Budget den Einsatz der All-Flash-Plattform ermöglichen.

Das Modell 250F basiert wie die beiden größeren Vmax-Brüder 450F und 850F auf der V-Brick-Architektur und lässt sich von elf Terabyte bis zu einem Petabyte skalieren. Dabei ist das System kompakt gebaut: Zwei voll bestückte V-Bricks beanspruchen gerade einmal ein halbes Standard-Rack. Sämtliche Daten-Services – wie etwa Inline-Kompression oder synchrone Aktiv-Aktiv-Replikationen (SRDF) – stehen ebenso uneingeschränkt zur Verfügung wie der Anschluß an das Power System i. Anders bei den beiden größeren Modellen hat Dell sich aber den Mainframe-Zugriff erspart. 

Wie alle anderen All-Flash-Arrays der Vmax-Familie läuft auch das Modell 250F mit dem aktuellen Betriebssystem Hypermax und seinen Kompressionsfeatures; die wirken sich auch auf Daten aus, die vor dem Software-Update gespeichert wurden. Dadurch verbessere sich die Speicherauslastung gegenüber unkomprimierten Daten um den Faktor 4. Dank der SRDF/Metro-Funktion entfällt bei Replikationen zwischen Aktiv-Aktiv-Rechenzentren die Notwendigkeit zusätzlicher Hardware.

News auch für Data Domain

Die Cloud-Tier-Software für das Backup mit Data Domain verbessert die Effizienz von Langzeitdatensicherungen in der Cloud; sie verdreifacht das maximale Speichervolumen, das von einem einzigen System gemanagt werden kann, auf eine logische Kapazität von bis zu 150 Petabyte. In Kombination mit der Software Avamar ermöglichen neue flashfähige Data-Domain-Systeme einen zwanzigmal schnelleren Zugriff auf gesicherte VM-Instanzen.

Die neue flashfähige Data-Domain-Familie umfasst die Modelle DD6300, DD6800, DD9300 und DD9800 - wobei sowohl die Kapazität als auch das Funktionsspektrum mit aufsteigender Modellnummer zunehmen: Während die All-in-One-Appliance DD6300 mit bis zu 8,9 PB Kapazität und maximal 24 TB/Stunde Durchsatz speziell auf die Anforderungen des Mittelstandes zugeschnitten ist, bietet DD9800 eine drei- bis viermal bessere Performance. Gleichzeitig verbessert die Flash-Option für die neuen Modelle die Virtualisierung, denn zusammen mit der Software Avamar beschleunigt sich der Zugriff auf gesicherte Instanzen von virtuellen Maschinen um den Faktor 20. Sogar ein direkter Boot gesicherter VMs ist damit möglich - also ohne vorherige VM-Wiederherstellung auf einem anderen Medium. Übrigens kann Data Domain auch weiterhin eine Bandbibliothek für IBM i simulieren.

Updates für Unity und DSSD D5

Außerdem gibt es ein freies Software-Upgrade für die im Mai dieses Jahres eingeführten Unity-Systeme. Damit wird der Einsatz aktueller Flash-Drives möglich, während Inline-Kompression die Auslastungseffizienz vervierfacht. Zu den weiteren neuen Softwarefunktionen gehören „File Tiering“ in die Public-Cloud sowie prädiktive Analysefeatures von CloudIQ: Diese cloudbasierte Analyse-Plattform ermöglicht Near-Realtime-Auswertungen quer über die Unity-Plattform hinweg und verbessert damit Management und Monitoring der Storage-Landschaft. Durch die Verkleinerung von File-Systemen, Snapshots und die Kompression blockbasierter LUNs in All-Flash-Pools lassen sich die Speicherkosten laut Hersteller um bis zu 70 Prozent reduzieren.

Hinzu kommt im Vorfeld der Kundenmesse Dell EMC World das sogenannte „Wear Leveling“ – eine Verschleißprävention für SSDs in Unity-Systemen mit einem Mix unterschiedlicher Flash-Medientypen. Dieses Feature verlängert die Lebensdauer von SSDs, indem die Daten von häufig beschriebenen Medien automatisch auf andere mit geringerer Zugriffsfrequenz verschoben werden.

www.dellemc.com

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok