Rocket Software und T-Systems vermeiden Verzögerungen

Schnellere Datenübertragung

Die Zusammenarbeit von T-Systems mit dem IBM-Partner Rocket Software hat einige Fertigungsfirmen in die Lage versetzt, die Zeiten für den Datenaustausch mit Zulieferern um mehr als 90 Prozent zu verringern – bislang musste dieser Prozess manuell durchgeführt werden. Geplant ist, diese Zusammenarbeit über den Automobilsektor hinaus auf den Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den Verteidigungssektor auszuweiten.

Bildquelle: T-Systems

Auf der einen Seite werden die Daten mittels des Produkts COMPDM von T-Systems auf intelligente Weise aus den verbundenen PDM- und PLM-Systemen extrahiert bzw. dorthin importiert. Andererseits ermöglicht Rocket Trufusion Enterprise die automatische Ausführung von Datenaustauschprozessen. Beide Produkte sind nun als integrierte Lösung bei Rocket erhältlich, um einen sicheren und schnellen Datenaustausch zwischen Partnern im Engineering- und Fertigungsbereich zu ermöglichen.

Drei global agierende Hersteller haben bereits die integrierte Lösung im Einsatz, darunter einer der weltgrößten Zulieferer von Automobilsitzanlagen und -komponenten. Der Kunde teilt über die Plattform weltweit Konstruktionsdaten mit über 2.000 Zulieferern und 50 großen Automobilherstellern. Zahlreiche kleinere Firmen profitieren ebenfalls von der Lösung, die aktuell die PLM-Systeme Teamcenter von Siemens, Aras Innovator und 3Dexperience von Dassault Systèmes unterstützt.

„Wir haben das Produkt COMPDM komplett neu entworfen, als wir das Potenzial erkannt haben, das in einer Integration mit Trufusion Enterprise von Rocket Software steckt“, sagt Martin Frenzel, Produktmanager bei T-Systems. Damit könnten alle Austauschprozesse mit Zulieferern automatisiert werden, die bislang manuell durchgeführt wurden. „Dabei wird ein außergewöhnlich hoher Grad an Automatisierung und Sicherheit erreicht“,so Frenzel weiter. „Es war klar, dass wir durch die Zusammenarbeit den Kunden eine einschneidende Reduktion der Ausführungszeiten für den Datenaustausch mit PLM-Systemen an beiden Enden in Aussicht stellen.“

„Einer der Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit zwischen Firmen ist, dass Kunden komplexe, aufwändige, aber notwendige Geschäftsprozesse implementieren können“, sagt Martyn Davies, Direktor des Produktmanagements bei Rocket Software. „Import-/Exportprozesse aus PLM-Systemen können äußerst komplex werden, aber mit der kombinierten Lösung [...] beobachten wir eine Reduktion der Austauschzeiten von ein bis zwei Stunden auf fünf bis zehn Minuten. Selbst wenn keine PLM-Systeme am Austauschprozess berücksichtigt werden müssen, reduzieren Kunden ihre Zeiten von 15 bis 30 Minuten auf eine oder zwei Minuten.“

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