Logistiksoftware Disponentplus mit Datenkonvertierung von Lobster

Schnittstellen on Demand

Das Bielefelder Softwarehaus Weber Data Service erweitert sein Transport- und Lager-Managementsystem Disponentplus um eine Reihe neuer Funktionen, wie etwa den „Lagerkundentausch“. Zu den Highlights unter den News zählt auch die integrierte Schnittstellen- und Datenkonvertierung von Lobster, die bedarfsweise – neudeutsch „on demand“ – genutzt werden kann.

Bei den neuen Funktionen liegt der Fokus auf besserer Bedienbarkeit in den Bereichen Lagerverwaltung und Disposition.

Spediteure und Transportunternehmer werden im Zuge der Digitalisierung zunehmend in den elektronischen Datenaustausch ihrer Kunden integriert. Schnittstellen zwischen dem eigenen Transport- oder Lagermanagement zu den IT-Systemen der Auftraggeber sind daher häufig eine Voraussetzung für die Zusammenarbeit. Der Kosten- und Zeitaufwand für das Einrichten individueller Schnittstellen ist vor allem für kleinere und mittelständische Logistikdienstleister zu hoch. Gleiches gilt für die Anschaffung eigener Schnittstellen- und Datenkonverter, wie sie von Lobster als einem der führenden Anbieter entwickelt und vertrieben werden.

Kooperation mit Lobster 

Vor diesem Hintergrund hat Weber Data Service in Kooperation mit Lobster eine integrierte SaaS-Lösung („Software as a Service“) für die Datenkonvertierung eingerichtet, die bedarfsweise genutzt werden kann. „Damit sind auch kleinere Unternehmen für die automatische Übernahme, Konvertierung und Bereitstellung verschiedenster Datenformate gerüstet“, sagt Marketingleiterin Romy Mamerow. „Denn jeder Kunde liefert seine Daten in individuellen Formaten wie zum Beispiel EDI, XML, Idoc, ANSI, CSV, SXC oder XLS.“ Die Liste der möglichen Datei-Endungen sei noch viel länger, aber die integrierte Lösung stelle sich automatisch und ohne Verzögerung auf alle Möglichkeiten ein.

Neben den ausschließlich dateibasierten Konvertierungsmöglichkeiten bietet die neue Lösung auch die Kommunikation auf Basis „Service-orientierter Architekturen“ (SOA) an. So können auch kleinere Speditionen ihren Kunden Webdienste anbieten, die typische Standards und Protokolle im Webservice-Umfeld abdecken, wie etwa HTTP/HTTPS, XML, SOAP, REST, WSDL oder UDDI.

Während der Konverter unauffällig im Hintergrund arbeitet, sind die übrigen Neuerungen bei Software, die die gesamte logistische Wertschöpfungskette zwischen Wareneingang, Lager, Disposition und Auslieferung abbildet, für jeden User spürbar. Beispielsweise ermöglicht die aktuelle Version die einfachere Neuzuordnung von Lagerkunden zu bestehenden Artikeln; mit der Funktion „Lagerkundentausch“ können innerhalb eines Lagerortes die zugehörigen Lagerkunden auf Knopfdruck geändert werden. Dadurch spart sich der Sachbearbeiter das mühselige manuelle Ein- und Auslagern. Stattdessen kann er die Bestandswaren unter den Lagerkunden austauschen. Diese Funktion ist sehr hilfreich, wenn Lagerkunden ihre Ware untereinander verkaufen.

Erfassung von Lageraufträgen

Vereinfacht wurde Erfassung von Lageraufträgen für den Fall, dass die Maße von den hinterlegten Artikel-Stammdaten abweichen. Jetzt können abweichende Länge, Breite oder Höhe direkt beim Erfassen des Auftrags eingegeben werden, ohne die Stammdaten aufzurufen. Bei der Lagerortfindung werden diese Abweichungen automatisch und vorrangig von der Lagersoftware berücksichtigt.

Einen weiteren Vorteil in der Bedienung bringt die neue Historie für Bestandzustandveränderungen, denn im Lagerbereich ist der Bestandzustand ein wichtiges Element der Bestandsführung. Typische Bestandszustände sind „Frei“, „Gesperrt“ oder „Labor“. Ist der Bestandzustand fehlerhaft, kann das eine gewünschte Auslagerung verhindern. Mit der neuen Version lässt sich der Bestandszustand sowohl per DFÜ als auch manuell verändern. Über die Historie kann jetzt auch im Nachhinein geprüft werden, wann und durch wen die Veränderungen am Bestandszustand durchgeführt wurden.

Aber auch Disponenten profitieren von der Weiterentwicklung der Software. So erhalten Empfänger jetzt automatisch per E-Mail einen Link für die Sendungsverfolgung, sobald die Sendung in Disponentplus erfasst wurde. Außerdem können die Grenzen der Deckungsbeiträge jetzt farblich gekennzeichnet werden, um bei der Tourenplanung die Kosten nicht aus dem Auge zu verlieren.

Über Weber Data

Seit 1975 entwickelt die inhabergeführte Weber Data Service IT GmbH Speditions- und Logistiksoftware für Speditionen, Verlader, Transport- und Logistikdienstleister und gehört damit zu den erfahrensten Anbietern der Branche. Das Unternehmen mit Sitz in Bielefeld betreut mit 35 Mitarbeitern mehr als 3.100 User aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien – und das zum Teil schon seit vielen Jahren. Zu den Kunden zählen der österreichische Logistikdienstleister Bexity, Meyer & Meyer aus Osnabrück oder auch kleinere Unternehmen wie die Ewald Spedition.

Bildquelle: Weber Data Service IT GmbH

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok