Neues Statistiktool für die Evangelische Landeskirche in Baden

Scope löst IBM Domino ab

Anfang 2018 hat die Evangelische Landeskirche in Baden eine neue Statistiklösung eingeführt. Wurde das Erfassen dieser statistischen Zahlen und Daten bisher über eine Intranetlösung auf Basis von IBM Domino aus dem Jahr 2007 realisiert, ist die neu konzipierte Lösung komplett an die individuellen Bedürfnisse der Landeskirche angepasst worden.

Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof evangelischen Kirche in Baden

Bietet seinen Mitarbeitern ein neues Statistik-Tool an: Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der evangelischen Kirche in Baden

Die Evangelische Landeskirche in Baden wünschte sich mit Inbetriebnahme des neuen Intranets zu Beginn 2018 ein übersichtliches und vor allem intuitiv bedienbares Statistiktool für ihre jährliche Datenerhebung und Statistik. Die Anwendung sollte sich dabei nahtlos in das bereits im vergangenen Jahr neu gestaltete Intranet der Landeskirche integrieren.

Die Benutzer werden via „Single Sign On“ automatisch am System angemeldet. Für sie ist die Umstellung auch nicht mit der Einarbeitung in eine neue, komplizierte Software verbunden, denn die HTML-Ansicht erlaubt eine sehr einfache Bedienbarkeit beim Ausfüllen der entsprechenden Formulare – bei gleichem „look & feel“ der Intranetseite.

Die Statistikerfassung umfasst insgesamt acht Kategorien, wie z.B. Trauungen, Taufen, Konfirmationen oder Kirchenaustritte. Dabei wurden bereits vorhandene Daten aus IBM Domino übernommen und im neuen System hinterlegt, das auf Basis der Software-Suite Scope der Karlsruher Rewoo Technologies AG basiert. Insgesamt sollen über 650 Gemeinden und 24 Kirchenbezirke das neue Statistiktool nutzen.

In Scope hinterlegte Logikprüfungen und Validatoren vereinfachen außerdem die Dateneingabe. Werden falsche Daten eingegeben, warnt das System schon direkt während der Bearbeitung – und nicht erst beim Abspeichern am Ende des Eingabeprozesses. Dies erspart Arbeitszeit und das mühselige „Zurückspringen“ im Prozess. Mehrere Projekte zur Ablösung weiterer Anwendungen seien für 2018 bereits in Planung, sagt Tanja Saleh, Marketing-Managerin bei dem Karlsruher Spezialisten für Softwareentwicklung im Bereich Content- und Dokumentenmanagement. Das Produkt Scope setzt auf dem Java-Stack des Herstellers Oracle auf; gängige relationale Datenbanken werden per JDBC-Treiber angebunden.

Bildquelle: Evangelische Landeskirche in Baden

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