Syncsort erweitert Event-Management bei Ironstream

Service Now für IBM i

Das US-Softwarehaus Syncsort, spätestens seit der Übernahme von Vision Solutions im Jahr 2017 ein Faktor auch im Midrange-Markt, hat am 8. Oktober eine neue Option eröffnet, um Logdaten aus IBM-i-Umgebungen in das Event-Management von Service Now zu integrieren.

Bildquelle: Syncsort

David Hodgson, Chief Product Officer bei Syncsort

Dazu wurde die Schnittstelle der Syncsort-Middleware Ironstream zu Service Now erweitert und erlaubt bei IT-Problemen eine Ursachenanalyse, mit der sich die durchschnittliche Reparaturzeit (MTTR) reduzieren lässt.

Mit Ironstream überträgt das Softwarehaus Syncsort schon länger die Logdaten aus IBM-i-Umgebungen (oder vom Mainframe) in Systeme für unternehmensweites IT-Service-Management (ITSM) mit Splunk, Kafka, Elastic, Microfocus, Microsoft oder sei Mai 2019 auch Service Now. Im Fokus standen dabei bisher Reporting, Dokumentation und Security. Nun unterstützt Syncsort durch Verbesserungen bei Ironstream für Service Now auch das Event-Management, weil sich so auch Mainframe- und IBM-i-Umgebungen in Service Now integrieren lassen.

Die neuen Funktionen bauen auf dem im Juni vorgestellten Ironstream für Service Now Discovery auf und helfen die IT-Produktivität zu steigern, Service-Ausfälle zu vermeiden und kritische IT-Probleme schneller zu lösen. Service Now ist kaum fünf Jahre altes Unternehmen, das aber in den vielfältigen IT-Service-Management-Szenarien bereits nachhaltig Eindruck gemacht hat. Mit einem Umsatz von 2,6 Mrd. Dollar und mehr als 5.000 Firmenkunden für Software-as-a-Service- bzw. SaaS-Produkte unterstützt das börsennotierte Unternehmen IT-Chefs bei der Verwaltung ihrer immer komplexer werdenden IT-Landschaften und Prozessketten.

Ursprünglich speziell für Elastic und Splunk und den Mainframe-Anschluß entwickelt, kamen für Ironstream im Laufe der Zeit Versionen auch für andere Produkte hinzu, darunter für Service Now, die „Universal Configuration Management Database“ (UCMDB) von Micro Focus und Microsofts „System Center Operations Manager“ (SCOM). Und nach der Übernahme von Cilasoft Anfang 2018 erweiterte Syncsort die Middleware auch um die Unterstützung von IBM i.

Laut David Hodgson, CPO von Syncsort, wurde Ironstream nunmehr erneut erweitert, um Daten aus IBM i möglichst einfach für das Event-Management mit Service Now bereitzustellen. So könne die IT-Abteilung „den Zeit- und Arbeitsaufwand für die Korrelation von Ereignissen, die Automatisierung der Problemlösung und den Schutz vor Dienstunterbrechungen drastisch reduzieren.“ Denn getrennte Systeme, getrennte Überwachungstools und manuelle Prozesse gefährdeten Unternehmen, weil die IT-Services eigentlich immer verfügbar sein müssten.

Ironstream laut Hodgson wurde entwickelt, um Silos aufzubrechen, indem Maschinendaten von Mainframe- und IBM i-Systemen an ITSM-Plattformen wie Service Now weitergeleitet werden, wo innovative Techniken wie maschinelles Lernen die Ereignisspuren in den Logdaten direkt in brauchbare Erkenntnisse und sofort umsetzbare Maßnahmen umwandeln, so dass IT-Teams produktiver arbeiten und schneller reagieren können. „Sobald Probleme erkannt werden, erlaubt die Integration von Ironstream in Service Now automatische Korrekturmaßnahmen auf dem IBM-System i, die den vorhandenen Unternehmensrichtlinien entsprechen“, verspricht Hodgson. Die neue Software basiert auf Cilasoft- und Mimix-Technologie, die von Vision Solutions stammt.

Bildquelle: Syncsort

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