Itelligence deckt SAP- und Non-SAP-Systeme ab

Service-Paket zur Datenpflege

Nachholbedarf beim Stammdatenmanagement sieht die Bielefelder Itelligence AG vielerorts – und will deshalb mit einem Service-Paket zur Datenpflege die Klagen über unzufriedene Kunden, nicht so effiziente Mitarbeiter und erhöhte Betriebskosten beseitigen.

„Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie ein Problem mit der Datenqualität haben, aber es ist ihnen nicht klar, wie und wo sie mit der Lösung beginnen sollen“, beobachtet Kirsten Bruns, Leiterin des Bereiches Evaluation & Portfolio beim SAP-Partner Itelligence. „Wegen der Vielzahl der beteiligten Akteure mit einem unterschiedlichen Fachwissen fällt es dem Management schwer, die passenden Maßnahmen für die Korrektur der Datenfehler zu priorisieren und die passenden Ressourcen für die Analyse und Korrektur zur Verfügung zu stellen.“

Genau diesen Betrieben helfen die neuen IT-Data-Quality-Services: „Wir analysieren intensiv die Stammdaten in den Bereichen Debitoren und Kreditoren, ermitteln detaillierte Kennzahlen je Prüfung, vergleichen diese mit Benchmarks, erarbeiten einen Data Quality Score und liefern anschließend einen Maßnahmenkatalog zur Korrektur und Priorisierung der erkannten Datenfehler“, erläutert Bruns. Die Prüfungen finden systemübergreifend und auch für Non-SAP-Systeme statt.

Die neuen Services basieren auf vier Elemente:n: Analyse-Services (ermitteln die Datenqualität), Korrektur-Services (beheben die Fehler), Validierungs-Services (messen den Pflegeerfolg) und auf dem Data-Quality-Cockpit (zeigt im laufenden Betrieb die Güte der Stammdaten anhand von Schlüsselkennzahlen im Zeitverlauf auf).

Vorgehen in vier Schritten

„Best Practice“ ist laut Bruns ein Vorgehen in vier Schritten: die Analyse mit einer teilautomatisierten Bestandsaufnahme, die Korrekturphase mit Maßnahmen zur Fehlerbehebung und einem Coaching der Akteure. Darauf folgt ein Workshop, der aufzeigt, wie sich die Datenpflegemaßnahmen organisatorisch in den Fachabteilungen verankern lassen. Die Präsentation der Ergebnisse, das Ranking im Branchenvergleich sowie eine Anleitung zum Erstellen eigener Datenqualitätskennzahlen erfolgen im abschließenden Stammdaten-Assessment.

Bei diesem Service kooperiert der Generalist Itelligence mit Knapp Data Quality (als Experte für Stammdaten in SAP- und Non-SAP-Systemen), mit dem Systemhaus D&TS (als Spezialist für das Klassifizieren von Materialien und Teilen nach dem eCl@ss-Standard) sowie mit Uniserv (als Spezialist für Debitoren, Kreditoren, Predictive Analytics und One Truth, Multi and Cross-Channel-Management sowie Datenmigration).

„Das Pricing der IT-Data-Quality-Services richtet sich nach der Anzahl der zu prüfenden Datensätze sowie der Anzahl der Prüfungen und beginnt bei 15.000 Euro“, sagt Kirsten Bruns – und rechnet vor. „Die Wirtschaftlichkeit stellt sich sehr schnell ein. Schließlich verursacht jeder fehlerhafte Stammdatensatz zwischen 4 und 15 Euro direkten Zusatzaufwand pro Jahr. Die aktuelle Corona-Krise ist genau die richtige Zeit für solche Pflegeaktionen, denn die SAP-Systeme sind nur zu einem geringen Teil ausgelastet und wir machen diese Systeme fit für den kommenden Aufschwung!“

 

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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