Roland Singer, Gründer und bisheriger Inhaber ITpoint Systems
Sowohl Sharp als auch ITpoint bieten in der Schweiz flächendeckende Services mit qualifiziertem technischem Support. Während Kunden von ITpoint künftig direkten Zugang zur Dokumenten- und Bildverarbeitungs-Hardware und zu den Laptops der Japaner sowie zu passenden Softwareprodukten erhalten, können Sharp-Kunden auf die Expertise des ITpoint-Teams im Integrations-, Cloud- und Managed-Services-Geschäft zugreifen, das in der Marke „Oria“ gebündelt ist. IBM hatte ITPoint 2017 zum „Power Systems Cloud Provider“ ernannt, nachdem die Schweizer seit 2013 ihre Intel-basierte Cloud-Infrastruktur mit IBM Power-Technologie ergänzt hatten und mittlerweile große Power-Anwender wie Ronal oder Galexis zu ihren Kunden zählen.
In den kommenden Jahren sollen die Dienstleistungsangebote sowie das landesweite Service-und Vertriebsnetz in der gesamten Schweiz verstärkt ausgebaut werden. Dabei sollen die ITpoint-Services schrittweise zu einem strategischen Geschäftsfeld von Sharp weiterentwickelt werden.
Die Investition in ITpoint ist für Sharp ein weiterer Schritt im Rahmen der internationalen Investitions- und Wachstumsstrategie in Europa. „Die Schweiz ist für uns ein wichtiger Markt in Europa. Durch die Partnerschaft mit ITpoint können wir unseren Kunden hier, aber auch international, künftig noch umfangreichere Leistungen aus einer Hand anbieten und noch gezielter auf individuelle Wünsche eingehen“, wird Alexander Hermann, President Sharp Information Systems Europe, in der Presseinformation zitiert.
„Nach knapp zwanzig Jahren Aufbauarbeit ist für mich der Moment gekommen, eine nachhaltige Nachfolgelösung für mein Unternehmen und damit auch für unsere Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartner zu finden. Mit Sharp habe ich mich für einen Konzern entschieden, der uns die einzigartige Möglichkeit bietet, unsere Vision weiterhin unter dem bekannten ITpoint-Marktauftritt, mit derselben Organisationsstruktur und der Unterstützung unseres bestehenden ITpoint-Teams weiterzuverfolgen“, begründet Singer seinen Entscheid. Er will dem Unternehmen weiterhin „aktiv verbunden bleiben“ und dessen Ziele „zusammen mit der bewährten Firmenleitung weiterverfolgen“, die der im Juli 2018 angetretene ITpoint-CEO Cuno Vuillemin anführt.
Diese Übernahme reiht sich nahtlos in die vielen Akquisitionen bekannter Software- und Systemhäuser im deutschsprachigen Raum durch japanische Konzerne ein. So hatte NEC im November 2020 Avaloq gekauft, Ricoh im Sommer 2019 Docuware und Kyocera nach Ceyoniq im Jahr 2015 mit Optimal Systems einen weiteren Anbieter von Dokumentenmanagement-Software.
Bildquelle: ITpoint