25 Jahre Dokumenten-Software aus Nijmegen

Silbernes Jubiläum für Aia

Aia Software, niederländischer Anbieter von Dokumenten-Lösungen, feiert in diesen Tagen sein 25-jähriges Jubiläum. 1988 von Studenten der Radboud Universität gegründet, hat sich aus einem IBM-Experten ein international operierendes Unternehmen mit Partnern und Kunden auf der ganzen Welt entwickelt.

Paul DirvenP, einer der ursprünglichen Gründer, ist heute im Aia-Management für die Unternehmensstrategie verantwortlich.

Von Anfang an haben Mitgründer Paul Dirven und seine Kollegen Bedürfnisse am Markt für eine gute Dokumentensoftware vorausgesehen. In den 90er Jahren galt das Flaggschiffprodukt ITP – kurz für „Intelligent Text Processing“ – bei AS/400-Anwendern, die einen Nachfolger für das von IBM ausgemusterte Office Vision/400 suchten, als eine gute Alternative zu dem von IBM favorisierten Lotus Notes.

Momentan besteht ITP aus einer vollständigen Plattform, um die ausgehende Kommunikation zu erstellen, zu managen und zu verteilen. Der Einsatz von Standards vereinfacht die Integration mit Datenbanken und Applikationen wie CRM, Sharepoint oder Systemen in der Finanzwirtschaft. „Wir stellen sicher, dass Firmen qualitativ hochwertige Dokumente versenden können“, sagt Dirven, heute noch Director von Aia Software. Das setze den richtigen Inhalt voraus, das richtige Layout und die passende Distribution.

Manchmal handelt es sich um systemgenerierte Briefe, wo der Inhalt automatisch mit persönlichen Daten aus einem oder mehreren Systemen vervollständigt wird. Am anderen Ende des Spektrums gibt es komplexe Dokumente wie Angebote und Verträge, die interaktiv mit der Hilfe von Textblöcken zusammengestellt werden, die von den jeweils zuständigen Mitarbeitern der Fachbereiche des Unternehmens selbst erstellt und verwaltet werden. Die Rolle der IT ist durch auf die Erstellung von Vorlagen und die notwendigen Prozesse begrenzt.

ITP wendet sich damit vor allem an Organisationen, in denen die schriftliche Kommunikation hoch geschätzt wird und wo interaktive und komplexe Dokumente erstellt werden. Das können (lokale) Regierungsbörden, Hypotheken-Banken oder Hausverwaltungen sein. Sie setzen ITP für Policen, Angebote, individuelle Newsletter und Jahres-Berichte ein. Multi-Branding in verschiedenen Corporate Identities wird angewandt wenn nötig. Referenzkunden sind beispielsweise ABN Amro, Leaseplan, Volvo, Fiat oder Achmea.

Vor 25 Jahren standen dabei noch gedruckte Dokumente im Mittelpunkt. Im Laufe der Zeit kamen digitale Medien hinzu und, was noch wichtiger ist: Prozesse wurden immer kundenorientierter gestaltet. Das ist der Grund, warum Aia Software heute von einem Customer Communication Management (CCM, Kunden-Kommunikations-Management) spricht, bei welchem der finale Output der Kommunikation von den individuellen Präferenzen des Kunden abhängt. Die Kommunikation mit Endkunden lässt sich so wesentlich effektiver managen; die Distribution der Dokumente erfolgt über den passenden Kanal in der gewünschten Stückzahl.

Von den ursprünglichen Gründern ist Paul Dirven nach wie vor aktiv in das Unternehmen eingebunden. Paul Maas, ein Mitglied des Management Teams vom ersten Tag an, will das silberne Jubiläum als würdigen Anlass nutzen, um sich von Aia Software zu verabschieden. Er wird seinen Ausstieg schrittweise vornehmen, um Kontinuität und Wissenstransfer sicherzustellen. Das Management Team wurde vor rund einem Jahr durch Jeroen Huinink und Tim van Hugte erweitert, die dabei von Angestellten zu Teilhabern geworden sind.

www.aiasoftware.de

Bildquelle: Aia Software

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