Die Aufgaben von Olaf Henning: Weiterentwicklung der Organisation, Erschließung neuer Märkte (insbesondere im Industriebereich) und die weitere Internationalisierung.
Hennings berufliche Laufbahn führte ihn u.a. zu Michelin und Bosch, wo er internationale Erfahrung im Automotive-Bereich sammelte und sich intensiv mit dem Wartungs- und Kundendienstgeschäft befasste. Zuletzt war er bei dem Zulieferer der Automobilindustrie als Mitglied der Konzernleitung global für die strategische und operative Leitung des Geschäftsbereiches „Automotive Aftermarket“ und die weltweite Konzernlogistik verantwortlich. Darüber hinaus etablierte er bei Mahle datengetriebene Geschäftsmodelle im Handel sowie im Werkstattumfeld und war für die Digitalisierung innerhalb des Unternehmens zuständig.
Bei seinem neuen Arbeitgeber, dem Hersteller der Low-Code-Plattform X4 BPMS mit Sitz in Ettlingen, soll sich Olaf Henning auf die Weiterentwicklung der Organisation, die Erschließung neuer Märkte (insbesondere im Industriebereich) und die Internationalisierung konzentrieren. Aktuell beschäftigt Softproject 140 Mitarbeiter aus über 15 Nationen und erzielte im Jahr 2022 rund 16 Mio. Euro Umsatz. Auslandsniederlassungen gibt es bereits in Spanien, in der Slowakei und in der Schweiz. Mit der Low-Code-Plattform verbinden nach Firmenangaben mehr als 300 Kunden unterschiedlicher Größen und Branchen IT-Systeme, digitalisieren Geschäftsprozesse und steuern unternehmensübergreifend Datenströme.
Firmengründer Detmer ist überzeugt, dass Olaf Henning „für uns ein wertvoller Impulsgeber sein wird, insbesondere auf unserem Weg, neue Märkte in der Industrie zu erschließen und unser Geschäft durch Internationalisierung weiterzuentwickeln.“ Henning hat sich außerhalb von Mahle in Verbände und Gremien eingebracht (VDA, CLEPA, Tech Alliance, Partslife); insbesondere seine Verbandarbeit in Brüssel, die sich u.a. dem freien Zugang zu Fahrzeugdaten für unabhängige Werkstätten widmet, verdeutlicht, dass es bei der Nutzung von Daten nicht nur um Wettbewerbsvorteile, sondern auch um die Sicherstellung fairer Geschäftspraktiken geht. Darin sieht Detmer auch einen fundamentalen Aspekt für Ökosysteme, dem z.B. sein „Insurance Gateway“ Rechnung trägt, das alle Services im Schadenmanagement abdecken soll – und zwar sowohl für Versicherer als auch für Dienstleister.
Bildquelle: Mahle