Emmi baut auf standortübergreifende Lagersteuerung

Software-Turbo für das Logistiknetzwerk

Um auch im weit verzweigten Logistiknetzwerk alle Bestände im Blick zu behalten, setzt Emmi – der größte Schweizer Milchverarbeitungsbetrieb – auf vereinheitlichte IT-Systeme zur standortübergreifenden Netzwerk- und Lagersteuerung. Seit Anfang 2017 ist das eigens für Emmis Distributionslogistik realisierte Konzept in Betrieb. Dabei wird an insgesamt 22 Standorten, darunter auch am größten Produktionsbetrieb in Ostermundigen nahe Bern, die Logistiksoftware von Inconso genutzt.

Blick in ein Lager des Schweizer Molkereikonzerns Emmi

„Mit der Einführung moderner Logistiksysteme strebt Emmi in der Schweiz eine Optimierung der Distributionslogistik an“, betont Max Peter, Leiter Geschäftsbereich Handel & Supply Chain Management bei Emmi. „Auch für die Organisationseinheit Logistik Schweiz ist es eine Chance, sich in ihrer neu definierten Rolle als Logistikdienstleister zu positionieren.“

Notwendig wurde die standortübergreifende Lager- und Netzwerksteuerung vor allem wegen der Ablösung von JD Edwards durch SAP als neues ERP-System in der Schweiz sowie wegen der kontinuierlichen Internationalisierungsstrategie der Emmi-Gruppe, die ein Vollsortiment an Käse-, Molkerei- und Frischeprodukten in weltweit rund 60 Länder vertreibt. Der Molkereikonzern setzt nun an 22 Standorten auf die Inconso-Software SCE, WMS X und LSA.

Kürzere Reaktions- und Durchlaufzeiten

Nahezu sämtliche Standorte, ab denen Lieferungen erfolgen, verzeichnen nun auf Basis der Lagermanagement-Software WMS X kürzere Reaktions- und Durchlaufzeiten. Harmonisierte lagerlogistische Prozesse von der Auftragsannahme bis zum Warenausgang tragen zu einer nachhaltigen Effizienzsteigerung und Qualitätssicherung im Lagermanagement bei. Zudem werden mit „Logistics Service Accounting“ (LSA) logistische Dienstleistungen quantitativ erfasst, bewertet und für die Abrechnung gegenüber internen oder externen Kunden verfügbar gemacht.

Die Steuerung des nationalen Logistiknetzes erfolgt mithilfe des „Supply Execution Systems“ SCE, das als System- und Prozessebene zwischen den ERP-Systemen und den Lagerebenen angesiedelt ist. Als logistisches Steuerungsinstrument stellt die Software die übergreifende Sicht auf Bestände an den Standorten und im Transit sicher und ermöglicht dadurch eine genaue Statusverfolgung innerhalb des gesamten Distributionsnetzwerks.

Über Emmi

Emmi ist die führende Schweizer Molkerei – mit rund 25 Produktionsbetrieben jeglicher Größe im Lande und Zentrale in Luzern. Im Ausland ist Emmi mit ihren Tochtergesellschaften in 13 Ländern präsent; in sieben davon (auch in Deutschland) mit Produktionsstätten. Aus der Schweiz exportiert Emmi Produkte in rund 60 Länder und erzielte damit 2016 einen Nettoumsatz von 3.259 Mio. und einen Reingewinn von 140 Mio. Franken. Das Unternehmen beschäftigt teilzeitbereinigt knapp 5.800 Personen, davon 3.000 in der Schweiz.
www.emmi.com

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