Mega-Outsourcing bei der Lloyds Banking Group

Sparsame Wolkenflieger

Outsourcing-Deal im Wert 1,3 Mrd. £: Die Lloyds Banking Group, aus der sich der im Zuge der Finanzkrise 2009 rettend eingestiegene britische Staat jetzt vollständig zurückgezogen hat, lässt einen Großteil ihrer IT für die nächsten zehn Jahre von IBM betreiben. 1.500 Mitarbeiter und Externe sollen in dem Projekt namens Aurora zum Outsourcer wechseln.

Auf dem Weg in ihre neue „Private Wolke“ will die Lloyds Bank rund 760 Mio. £ Kosten sparen.

Durch Aurora, eines bisher größten Outsourcing-Projekte in der Finanzbranche, will die Lloyds Bank rund 2.000 ihrer insgesamt 3.200 IT-Anwendungssysteme – überwiegend auf den Plattformen Windows, Unix, Linux und IBM i – in die Cloud verlagern und so rund 760 Mio. £ Kosten sparen. Weitere Sparmaßnahmen wurden parallel ebenfalls eingeleitet, inklusive zahlreicher Entlassungen.

Im Zuge von Aurora soll IBM dedizierte Cloud-Lösungen schaffen, die sowohl bei IBM als auch in den britischen Lloyds-Rechenzentren gehostet werden, und außerdem die Anwendungsmigration in die neuen Cloud managen. Die Dauer der Migration aller 2.000 Anwendungen in die von IBM betriebene „Private Cloud“ wird mit drei Jahren veranschlagt – falls alles rund läuft.

Bildquelle: Lloyds Banking Group

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