Rossmann optimiert die Bestände mit Software-Hilfe

Speed für die Supply Chain

Erste Ergebnisse des Rossmanns-Projektes zur Supply-Chain-Optimierung mit Relex sind publik geworden. Nach Angaben der Verantwortlichen bei Rossmann wurden die Bestände für Promotionware um 25 Prozent gesenkt, bei gleichzeitiger Erhöhung der Verfügbarkeit. Die Software-Einführung begann 2015.

Die Drogeriemarktkette betreibt mit mehr als 32.000 Mitarbeitern über 2.100 Verkaufsstellen in Deutschland.

Seit einem Jahr ist das Relex-System komplett ausgerollt; alle 2.100 Filialen sowie die acht Verteilzentren werden darüber disponiert. Das bedeutet jährliche Kalkulationen von Prognosen für 100 Mio. Artikel/Filial-Kombinationen. Zudem bezieht die Software des finnischen Softwarehauses mit Niederlassung in Wiesbaden verschiedene Besonderheiten in die Prognosen mit ein, etwa den Fakt, dass sich der Absatz in den Tagen nach Lohnüberweisungen deutlich erhöht. Auch Logistikkonditionen der Lieferanten und Lkw-Kapazitäten werden berücksichtigt.

Für Promotionsware verzeichnet Rossmann im Vergleich zum Vorjahr 25 Prozent weniger Überbestände bei gleichzeitiger Senkung der Out-of-Stocks um 10 Prozent. Die Out-of-Stock-Quote im Gesamtsortiment sank von früher 1,5 auf unter 1 Prozent – und die Out-of-Stock-Quote in der Weihnachtszeit wurde im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent reduziert, ohne Erhöhung der Bestände.

Rossmann plant nun zusätzlich die Nutzung der integrierten Category-Management-Software von Relex, um auch die Regalplanung filialspezifisch zu optimieren. So können in Zukunft nicht nur optimale Bestellmengen, sondern auch die richtige Anzahl von Facings und weitere Layouts für jede Filiale kalkuliert werden.

Bildquelle: Rossmann

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