SAP Warehouse Management beim schwedischen Industriekonzern

Sportliches Lagerprojekt bei Epiroc

Der Dortmunder SAP-Spezialist Uniorg begleitete die Einführung der SAP-Software für das Lagermanagements bei dem schwedischen Industrieunternehmen Epiroc.

  • Dr. Claus Thiel im Distributionszentrum von Epiroc

  • Bildquelle: Thinkstock/iStock

Im Zuge des Konzernsplits bei Atlas Copco gehört seit Anfang des Jahres die Construction Tools GmbH zu Epiroc. Das ist das aus dem Geschäftsbereich Bergbautechnik und der Abteilung für hydraulische Anbaugeräte gebildeten neuen Unternehmen, das hydraulische Anbaugeräte fertigt. Die werden nun nicht mehr von dem Atlas-Copco-eigenen Distribution Center im belgischen Hoeselt, sondern von Essen aus weltweit vertrieben.

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„Die veränderte Struktur mit Produktion und Vertrieb inklusive internem Distribution Center als neuem Geschäftsfeld ‚unter einem Dach’ hatte zur Folge, dass innerhalb der komplexen Konzernstruktur zahlreiche neue Prozesse aufgesetzt und im SAP abgebildet werden mussten“, erinnert sich Jeremy Banon, Projektleiter von Uniorg. „Zu berücksichtigen war dabei, dass Produktion und Distribution aus Konzernsicht getrennte Organisationseinheiten sind, die separat berichten, steuerlich aber als Einheit gelten. Bestellvorgänge zur Lagerlieferung oder zum Fertigungsauftrag änderten sich komplett. Waren früher die Lagerprozesse nur geringfügig ausgeprägt, da nur Teile in Verbindung mit der eigenen Produktion vorgehalten werden mussten, wird das neue Lager jetzt intensiv mit mehreren Lagerbahnen betrieben. Daher war die Einführung des SAP Warehouse Managements notwendig.“

Komplexes Projekt, nur drei Monate Zeit

Was den großen Logistikdienstleistern unmöglich erschien, nahm der Dortmunder SAP-Partner Uniorg als Herausforderung an: die Integration des neuen Essener Distributionszentrums in das vorhandene SAP-System inklusive „Warehouse Management“ und EDI innerhalb von drei Monaten. Es galt ein anspruchsvolles Change-Management zu bewältigen, wobei man weitestgehend auf Standardlösungen setzte.

Start des Projektes war September 2017, der Go-Live für Januar 2018 geplant, wobei bereits Mitte Oktober geliefert werden sollte. „Die sehr ‚sportlichen’ Zeitvorgaben für dieses Projekt konnten eingehalten werden“, kommentiert Epiroc-Manager Dr. Claus Thiel.

Bildquelle: Thinkstock/iStock, Epiroc

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