Docuware kündigt Cloud Partner-Programm an

Start in Deutschland Mitte 2018

Rasant steigende Zuwächse beim Verkauf von Cloud-Lösungen veranlassen den DMS-Hersteller Docuware, sein Partnerprogramm mit Blick auf die Cloud zu ergänzen. Zielgruppe des neuen Cloud-Partnertyps sind Systemhäuser, IT-Dienstleister und Value-Added-Reseller, die auf den Cloud-Zug aufspringen wollen.

Max Ertl, Docuware

Max Ertl, als Chief Revenue Officer verantwortlich für die weltweite Vertriebsstrategie von Docuware.

„Mit unseren Ready-to-use-Lösungen lässt sich ein neues Geschäftsfeld aufbauen“, sagt Max Ertl, als frisch berufener Chief Revenue Officer verantwortlich für die weltweite Vertriebsstrategie des Unternehmens. „Docuware Cloud ist das führende DMS auf der Microsoft Azure-Plattform – diese Tatsache gibt den Partnern Sicherheit und ein zusätzliches Verkaufsargument.“

Weltweit gibt es bereits rund 500 autorisierte Docuware-Partner (ADP) in mehr als 70 Ländern; das neue Programm startet Mitte 2018 auf dem deutschen Markt, während das bestehende Partnergeschäft unberührt weitergeführt werden soll.

Als Vorteile für Cloud-Partner nennt Ertl neben den wiederkehrenden Cloud-Umsätzen auch neue Chancen im Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft sowie guten Margen. Dauere der Verkaufszyklus bei einer On-Premises-Lösung – von der Präsentation bis zum Abschluss – drei bis zwölf Monate, so reduziere er sich erfahrungsgemäß bei einem Cloud-System auf sechs Wochen. Somit bleibe auch mehr Zeit für das Neu- und Erweiterungsgeschäft.

Mit einem neuen Vertragsmodell, dem sogenannten Cloud Partner-Programm, erhalten Systemhäuser, IT-Dienstleister sowie Value-Added-Reseller die Möglichkeit, ihr Portfolio durch Cloud-Lösungen zu ergänzen. Vorkonfigurierte Workflows beschleunigen den Vertriebsprozess cloudbasierter Software und machen ihn einfacher und damit effizienter. Das notwendige Qualifikationslevel erlangen die Partner ausschließlich durch E-Learnings und die Teilnahme an Online-Kursen bzw. Webinaren.

Das Marktpotential ist laut Ertl „riesig“: Je kleiner ein Unternehmen, desto seltener die Nutzung eines Dokumentenmanagement-Systems. Einer aktuellen Bitkom-Studie zufolge setzt nur jeder dritte Mittelständler eine DMS-Lösung ein; die Quote bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern liegt deutlich darunter. Doch unabhängig von ihrer Größe – zunehmender Kostendruck und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen zwingen die nach Ertls Einschätzung die Betriebe dazu, die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse voranzutreiben. Gerade ihnen komme der Einsatz einer Cloud-Lösung zugute, da Investitionen in Hardware und Wartung entfallen, die Abrechnung nach tatsächlich genutzten Services erfolgt, immer die aktuelle Software-Version im Einsatz sei und führende Anwendungen sich problemlos integrieren lassen.

Bildquelle: Docuware GmbH

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok