CEO Andreas Dörner verspricht SAP-Migration „ohne große Reibungsverluste“.
Das „stürmische Wachstum“ sei dem Transformations- und Digitalisierungsdruck in der Industrie zu verdanken, erläutert CNT-Vorstandschef Andreas Dörner. „Unsere Stärke ist es, die neue Software-Generation von SAP beim Kunden ohne große Reibungsverluste zum Laufen zu bringen.“ In Österreich sei man mittlerweile Marktführer für SAP-Projekte, international gesehen allerdings vergleichsweise klein. Das Potenzial für weiteres Wachstum sei daher erheblich.
Dörner geht davon aus, dass die Digitalisierung nach wie vor am Anfang steht und die ganz große Transformation in die „Digital Enterprise Welt“ noch bevorsteht. Bis dato seien keine 30 Prozent der österreichischen Konzerne auf die neue SAP-Generation S/4 Hana umgestellt, „da ist noch viel zu tun“.
Organisatorisch hat sich CNT mit dem grassierenden Fachkräftemangel arrangiert und die interne Personalentwicklung massiv ausgebaut. Darüber hinaus werden benötigte Ressourcen auch extern zugekauft. Neue Talente holt man sich in zweimal jährlich stattfindenden Trainee-Programmen direkt von den Universitäten und bildet diese dann bei vollem Gehalt intern aus, selbstverständlich zweisprachig. Für 2023 wird mit rund 80 Neuen gerechnet.
Viele Wettbewerber stoßen aufgrund der Mitarbeiterengpässe an ihre Kapazitätsgrenzen und können daher keine Angebote unterbreiten, heißt es aus Wien. CNT könne hier aufgrund vorausschauender Personalentwicklung flexibler am Markt agieren, deshalb genügend Experten für neue Projekte abstellen und so diese Projekte leichter gewinnen.
Vor allem in der Chemie- und Pharmaindustrie fühlt sich CNT zuhause, ebenso aber auch im Bereich Anlagen- und Maschinenbau, in der Bauindustrie sowie in der Logistik- und Transportbranche. Die größten Zuwächse meldet das Unternehmen aktuell aus Deutschland, aber auch die anderen europäischen Märkte und die USA legen stark zu.
CNT setzt dabei auf seinen Schwerpunkt „Digital Enterprise“ – die Verknüpfung unterschiedlicher SAP-Anwendungen (sprich „Datensilos“) zu einem vollständig digitalisierten Unternehmen, in dem alle Prozesse – vom Kunden-Erstkontakt bis zur Abrechnung und Instandhaltung – digital integriert und vernetzt abgebildet werden. Die SAP-Beratungsgesellschaft wurde 1999 gegründet und betreut derzeit mit rund 400 Beratern an den Standorten Wien, Innsbruck, Linz, München, Mainz, Hasselt, Utrecht, Bozen, Zürich, Atlanta und São Paulo Unternehmen in allen Bereichen der SAP-Integration.
Bildquelle: CNT Management Consulting AG