Melissa Di Donato ist nicht länger Suse-CEO.
Myers ist seit 2020 CFO und spielte eine entscheidende Rolle beim Börsengang des Unternehmens. Van Leeuwen soll den Anbieter in eine Phase des beschleunigten profitablen Wachstums führen, heißt es zu der Personalie. Di Donato habe sich zum Rücktritt entschlossen, um das nächste Kapitel ihrer Karriere in Angriff zu nehmen. Unter ihrer Führung, die sie ein Jahr nach dem Spin-Off von Micro Focus im Jahr 2019 übernommen hatte, wurde Suse 2021 an der Frankfurter Börse notiert, doch die Aktie hat im letzten Jahr fast 38 Prozent an Wert verloren. Außerdem operiert Suse nach wie vor in der Verlustzone.
Van Leeuwen kommt vom Erzrivalen Red Hat, der 2018 für 34 Mrd. Dollar von IBM aufgekauft worden war. Seit seinem Eintritt im Jahr 2004 hatte er dort verschiedene leitende Positionen in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Betrieb inne, zuletzt als Senior Vice President und General Manager für Nordamerika.
Jonas Persson, Vorsitzender des Aufsichtsrats, ist davon überzeugt, dass van Leeuwen „aufgrund seiner herausragenden Erfolgsbilanz und seines Fachwissens in der Unternehmenssoftware-Branche der ideale CEO ist, um Suse in die nächste Phase der Unternehmensentwicklung zu führen“. Das 1992 in Nürnberg gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz inzwischen in Luxemburg und beschäftigt aktuell nach eigenen Angaben weltweit mehr als 2.000 Mitarbeiter.
Bildquelle: Suse S.A.