Thomas Ahlers und Stephan Reiss in die Geschäftsführung berufen

Sycor stellt Weichen für die Zukunft

Der einmal über 750 Mitarbeiter starke Göttinger IT-Dienstleister Sycor erweitert im November die Geschäftsführung. Die beiden Manager Thomas Ahlers und Stephan Reiss werden befördert und auf die Chefetage berufen. Mit dieser Weichenstellung unterstreicht Eigentümer Prof. Hans Georg Näder, der 2017 noch den Verkauf oder eine Fusion erwogen hatte, sein Vorhaben, das aktuell nur noch rund 600 Menschen beschäftigende Unternehmen wieder auf Wachstumskurs zu bringen.

Neu in der Geschäftsführung: Stephan Reiss (links) und Thomas Ahlers

Mit ihren IT- und Branchenkenntnissen und der mehrjährigen Führungserfahrung ergänzen Ahlers und Reiss die bisherige Geschäftsführung „perfekt“, heißt es in der Presseinformation. Thomas Ahlers verantworte künftig die Strategie und die SAP- und Microsoft-Beratung, Stephan Reiss den Vertrieb, das Marketing sowie das Datacenter und die Cloud-Services. Weitere Mitglieder der Geschäftsführung bleiben Philip Hilgers, der Jochen Schwiersch im Januar als Finanzchef abgelöst hat, Ronald Geiger (Personal, Transformation und Mergers & Acquisitions) sowie Rüdiger Krumes, der die Zusammenarbeit mit der Näder Holding und der Ottobock SE steuert.

Eigentümer Prof. Hans Georg Näder habe sich im Sinne einer zukunftsgerichteten Transformation des Unternehmens für die Erweiterung der Sycor-Geschäftsführung entschieden, heißt es offiziell. „Die beiden Geschäftsführer Thomas Ahlers und Stephan Reiss werden die Weiterentwicklung des Unternehmens durch ihr Engagement beschleunigen und die Marktposition von Sycor als Digitalisierungs- und Innovationspartner für den Mittelstand weiter stärken“, so Näder. „Mit der neuen Aufstellung haben wir die Geschäftsführung verjüngt und die Weichen in Richtung Zukunft gestellt.“

Mit einer aktiven Rolle in der Konsolidierung des IT-Marktes, einem führenden IT-Dienstleistungs- und -Service Portfolio sowie einem motivierten, qualifizierten Team setzt die neue Geschäftsführung der Sycor auf Wachstumskurs. Scheinbar sind Verkauf oder Fusion keine Option mehr. Bereits im Februar 2017 hatte Näder mitgeteilt, den CRM-Experten 20 Jahre nach der Gründung verkaufen zu wollen. Er suchte einen Investor, der zu Kultur und Werten von Sycor passt. Anfang 2019 scheiterte dann eine bereits eingefädelte Fusion mit dem IT-Dienstleister Allgeier Enterprise Services.

Herausforderungen der Zukunft antizipieren

Der Sycor-Anspruch ist es laut Thomas Ahlers, „unsere Kunden auf ihrem Weg zur Digitalisierung partnerschaftlich zu begleiten, heutige und zukünftige Anforderungen an Geschäftsprozesse und IT zu kennen und so ihren Geschäftserfolg abzusichern.“ Stephan Reiss ergänztt, das Sycor-Team sei bereits „seit Jahren verlässlicher Partner für leistungsfähige und innovative IT-Lösungen und -Services. Unsere Kompetenzen reichen von ERP-, Supply Chain bzw. Logistik- und Kunden-Prozessen über IT-Security- und Workplace-Services bis hin zu Datacenter und Cloud-Services für mittelständische und größere Unternehmen.“

Eigene Lösungen, vertikale Add-ons und Services im Umfeld von SAP ERP und Microsoft Dynamics 365 gehören genauso zum Angebot wie IT-Outsourcing, Communication & Collaboration oder CRM. Know-how gibt es auch in den Bereichen Software-Asset-Management, Lizenzbeschaffungs und -Optimierung, Security und Netzwerke. Im Bereich der Business Apps unterstützt Sycor seine Kunden in allen Phasen des Application-Management-Lifecycles und kann diesen auch komplett übernehmen. Zudem sichert Sycor die Akzeptanz neuer IT-Lösungen und den produktiven Umgang der Mitarbeiter in neuen Systemen mit individuellen Change- und Trainingskonzepten. Sycor erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Umsatz von 86,1 Mio. Euro.

Bildquelle: Sycor GmbH

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