Alexander Hartmann, CEO der Sysback GmbH
Dank des Investors Fulcrum Technology Group, der im Sommer 2020 bei dem Hamburger Systemhaus eingestiegen ist, konnte jetzt eine Beteiligung an der Ulmer Systemzwo GmbH erworben werden. Systemzwo, seit 2007 Anbieter komplexer Netzwerk- und Speicherlösungen für Mittelständler und den öffentlichen Sektor, erweitert das Portfolio auch um Roll-out, Lifecycle-Management für IT-Hardware und um die Gestaltung, Absicherung und Betreuung kritischer Infrastrukturen.
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„Wir können jetzt unser Angebot für Lifecycle-Management sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Schlüsselmärkten skalieren“, sagt Björn Semjan, Geschäftsführer der Systemzwo GmbH. „Durch das Investment ist es uns möglich, unsere Vertriebswege weiter auszubauen, um der wachsenden Nachfrage nach kapital-intensiven ITaaS-Lösungen gerecht zu werden.“ Über das Tochterunternehmen Kraftwerk 3 IT will auch Hartmann mit Sysback die datenschutzkonforme Rücknahme und Vermarktung von Altgeräten anbieten – und so „den gesamten Lebenszyklus der IT-Hardware orchestrieren“.
Fulcrums Ziel ist es, aus mittelständischen, ertragstarken IT-Firmen mit speziellen Kompetenzen und Produkten in Europa eine schlagkräftige Allianz zu bilden. In England wurde bereits die Pure Technology Group erworben, weitere Akquisitionen sollen folgen.
Systemzwo verzeichnete 2020 laut Semjan trotz Corona ein starkes Umsatzwachstum und sei weiterhin auf der Suche nach Fachkräften. Auch die Beteiligung an der 2018 mit den Ulmer Stadtwerken gegründeten Citysens GmbH für die Bereiche IoT und Smart City bleibe erhalten. „Statt in einem supranationalen Systemhaus aufzugehen, haben wir einen Weg gewählt, der die eigene Identität und regionale Bindung trotz internationaler Beteiligung wahrt“, erklärt Semjan.
Bildquelle: Sysback