Demografischer Wandel ruft nach besserer IT-Unterstützung

Talent-Management mit HR-Software

Zahlreiche Statistiken belegen: Der demografische Wandel betrifft schon heutzutage viele Unternehmen. Umso wichtiger ist deshalb das Talent-Management, um qualifizierte Mitarbeiter zu binden und adäquat zu fördern. Moderne HR-Software kann dabei helfen.

  • Software-Unterstützung räumt das Papier vom Tisch.

    Software-Unterstützung räumt das Papier vom Tisch.

  • Florian Walzer, Rexx Systems

    Florian Walzer, Head of Sales & Marketing beim Hamburger HR-Software-Hersteller Rexx Systems.

Die digitale Transformation und die allgemein beschleunigten Arbeitsprozesse in einem wettbewerbsgeprägten Markt stellen den Mittelstand vor die Herausforderung, junge und qualifizierte Fachkräfte zu finden. Strategien für das begleitende Talent-Management können Unternehmen mit Hilfe einer modernen Personalsoftware umsetzen, über die sich sämtliche Bereiche des Talent-Managements digital steuern lassen. Auf diese Weise können computergestützt Talente gefunden und gefördert sowie Menschen effizient weitergebildet werden.

Unter dem Überbegriff „Talent-Management“ werden heute eine Reihe von Maßnahmen zusammengefasst, mit denen Unternehmen die eigene Belegschaft mit den notwendigen Skills in einem sich verändernden Arbeitsmarkt ausstatten. Talent-Management beschränkt sich also nicht nur darauf, langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzubilden, sondern dient auch dazu Spezialisten zu finden, die bestehende Arbeitsprozessen im Unternehmen durch neue Ideen und Herangehensweisen ergänzen.

„Besonders in Zeiten von zunehmendem Fachkräftemangel ist es sinnvoll, proaktiv auf potenzielle Kandidaten zuzugehen und diese auch im Laufe ihrer Einarbeitung und längerfristigen Beschäftigung salopp ausgedrückt ‚bei der Stange zu halten‘“, sagt Florian Walzer, Head of Sales & Marketing beim Hamburger HR-Software-Hersteller Rexx Systems. „Zum Problem des Fachkräftemangels kommt nämlich hinzu, dass auch Wissen und Erfahrung verloren gehen, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.“

Mitarbeitergespräche unterstützen

Ein erster Ansatz sollte es laut Walzer sein, regelmäßige Mitarbeitergespräche mit der Belegschaft durchzuführen. So werde der „direkte Draht“ gepflegt, der auch dafür sorge, dass die Manager näher an die Teams rücken und dabei über aktuelle oder abgeschlossene Projekte sprechen können. Was lief gut, was weniger und was kann in Zukunft verbessert werden? Wie sehen die Mitarbeiter ihre Position in einem Projekt und im Unternehmen generell? Die direkte Kommunikation hat laut Walzer zudem den positiven Nebeneffekt, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnnen sich als wichtiger Teil des Unternehmens fühlen, deren Meinung gefragt ist.

Hier kann Software helfen, um sowohl das Feedback von Mitarbeitern sowie „Personalern“ zu verwalten und die Gesprächsergebnisse zielführend zu nutzen. Rexx bietet speziell zur Optimierung der Prozesse für Mitarbeiter sowie auch für Projekte ein Modul seiner Software-Suite, das die Aufgaben im Umfeld der Mitarbeitergespräche verwaltet – von der Terminierung über die Erstellung von Fragebögen, die Dokumentation der Gespräche selbst bis hin zu Zielvereinbarungen und geplanten Fortbildungen.

Maßnahmen und Tools

Während Mitarbeitergespräche helfen, die Stärken des Personals zu erkennen, müssen diese Stärken im nächsten Schritt gefördert werden. Das gilt selbstverständlich auch für neue Talente, die durch gezieltes „Employer Branding“ oder Hochschulmarketing angeworben wurden. Bei dieser Förderung in Form von Weiterbildungsmaßnahmen helfen u.a. die Ergebnisse aus der Mitarbeitergespräche-Software von Rexx. Denn dank der Kombination aus notwendigem Wissen für eine bestimmte Position und den Wünschen des entsprechenden Mitarbeiters wird ein Maßnahmenplan von Weiterbildungen erstellt, der zum Talent passt.

Die Maßnahmen entsprechen dabei den besonderen Begabungen des Mitarbeiters, decken die Unternehmensziele ab und bilden gleichzeitig eine Herausforderung, um tatsächlich Fortschritte zu erzielen. Es soll sich schließlich nicht um einen Test von bereits Gelerntem handeln, sondern das Talent beruflich und persönlich weiterbringen. Das Rexx-Modul Zielvereinbarung hilft dabei, die Mitarbeiter bei den Weiterbildungen zu motivieren, den Fortschritt zu dokumentieren und die Erfolge zu messen. Somit wird der klassische Ansatz, der nicht das digitale Talent Management nutzt, um eine wichtige Komponente erweitert, die aktiv zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Mitarbeiter langfristig binden

Nachdem die Talente ausfindig gemacht und dauerhaft vom Arbeitgeber gefördert wurden, gilt es, diese besonders in einem wettbewerbsgeprägten Markt dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Das kann über den klassischen Ansatz mit monetären und nicht-monetären Anreizen passieren, sprich: bessere Vergütung, Sonderleistungen, Firmenfahrzeug oder Sportprogramm. Aber auch die Positionierung des Talents im Unternehmen hilft dabei, dieses langfristig und vor allem zufrieden in der Firma zu behalten.

„Dabei können besonders fähige und leistungsbereite Mitarbeiter durchaus schneller befördert beziehungsweise in leitenden Positionen eingesetzt werden, wenn es ihren Begabungen entspricht. Einige Mitarbeiter sind beispielsweise gut in der Leitung von Teams, andere bei der Organisation, andere wiederum spielen ihre Fähigkeiten bei der Umsetzung eines Projekts aus“, so Walzer. Diese Skills gelte es zu nutzen und die Mitarbeiter ihren Begabungen entsprechend zu positionieren. Und zwar auch dann, wenn das gegen die langjährig umgesetzte Pyramidenstruktur des Aufstiegs in Unternehmen laufe, die durch „New Work“ deutlich aufgebrochen werde.

Die Win-Win-Situation ergibt sich dann sozusagen von selbst, wenn Talente genau das machen, was ihnen Spaß macht und das Unternehmen letztlich davon profitiert, dass die richtigen Leute auf den richtigen Positionen sitzen. Neben den bereits erwähnten Software-Tools können übrigens auch weitere Maßnahmen helfen, das Talent-Management abzurunden, so Rexx-Manager Walzer. 360°-Feedback, Seminar- und Skill-Management oder personalisiertes Onboarding seien nur einige Beispiele aus dem Software-Repertoire der Hamburger.

Bildquelle: Rexx Systems GmbH

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