Fernsteuerung für Android-basierte Geräte von Zebra

Teamviewer auf Expansionskurs

Die Göppinger Firma Teamviewer hat die Unterstützung für den „Remote Control Event Injection“-Service von Zebra Technologies für Android-basierte Geräte angekündigt. Außerdem gab der weltweit aktive Anbieter bekannt, dass sich die Zahl der Installationen seiner Fernzugriffs- und Fernsteuerungslösungen seit Oktober 2015 auf zwei Milliarden verdoppelt hat.

Können auch ferngesteuert werden: Die Android-basierten Geräte von Zebra Technologies.

Dank der Ausweitung des Supports auf Android-basierte Zebra-Geräte können diese nun über alle von Teamviewer unterstützten Plattformen für Mobile-Device- und Enterprise-Mobility-Management ferngesteuert werden. Folglich können Administratoren über die von ihnen gewählte Endpunkt-Verwaltungsplattform auch auf ihre Zebra-Geräte zugreifen. So kann laut Teamviewer-Manager Alfredo Patron Fernzugriff und -support vereinheitlicht und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit und Auditierbarkeit der Zugriffe gewährleistet werden.

Remote Control Event Injection Service

Zebra-Geräte kommen in Einzelhandel, Gesundheitswesen, Transport und Logistik, Fertigung und anderen Branchen zum Einsatz. Laut Patron nun ausgewählte Android-basierte Zebra-Handheld-Computer, Tablets, tragbare und fahrzeugmontierte Computer, interaktive Kioske und POS-Geräte (Point of Sale) unterstützt, die Zebra Mobility Extensions (Mx) 8.3 oder höher verwenden.

Diese Integration mit der kürzlich eingeführten Anwendungsprogrammschnittstelle (API) von Zebra - den sogenannten „Remote Control Event Injection Service“ - kann nun in vielen Plattformen für „Mobile Device Management“ (MDM), „Unified Endpoint Management“ (UEM) und „Enterprise Mobility Management“ (EMM) genutzt werden, darunter IBM MaaS360, Mobileiron, Microsoft Intune, Sophos, Blackberry, Apptec360 und Boss.

Konnektivitätsplattform für alle Fälle

Heute beschäftigt das Unternehmen rund 800 Mitarbeiter in Niederlassungen in Europa, den USA und im asiatisch-pazifischen Raum. Seit der Gründung im Jahr 2005 wurde dieSoftware auf mehr als zwei Milliarden Geräten weltweit installiert – und ebenso viele eindeutige IDs wurden generiert. Eine Teamviewer-ID ist für jedes Gerät eindeutig und kann verwendet werden, um dieses Gerät mit jeder anderen Teamviewer-Instanz zu verbinden. Die ID wird generiert, wenn Teamviewer installiert und auf dem jeweiligen Gerät zum ersten Mal aktiviert wird.

Von der Unterstützung eines Kollegen in einem weit entfernten Büro über die Fernsteuerung von IoT-Geräten in unterschiedlichen Branchen bis hin zur Wartung von Servern und IT-Infrastruktur, auf die Unternehmen angewiesen sind – für Teamviewer gibt es unterschiedlichste Anwendungen. Während Geschäftskunden ein Abonnement erwerben müssen, ist die Software für Privatnutzer kostenlos und hilft diesen, Freunde und Familie in Echtzeit bei ihren alltäglichen technischen Anliegen zu unterstützen. Dies hat die virale Verbreitung von Teamviewer gefördert und eine loyale Nutzerbasis geschaffen, die nicht nur jederzeit die aktuellste Version der Software herunterlädt, sondern auch bereitwillig wertvolles Feedback gibt.

„Mit unserer Konnektivitätsplattform und den vielfältigen Lösungen für Fernzugriff, -Support, -Monitoring und -Management sowie Online-Kollaboration sind wir für das Zeitalter der Hyperkonnektivität bestens aufgestellt", glaubt Firmenchef Oliver Steil, zumal das Software-Portfolio auch Bereiche wie das „Internet der Dinge“ sowie „Augmented Reality“ abdecke. „Die möglichen Anwendungsfälle werden sich mit der Vorstellungskraft unserer Benutzer weiterentwickeln."

Bildquelle: Zebra Technologies

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