Neuer Abteilungsdirektor „Banking“ bei Sopra Steria Consulting

Thomas Rose kommt von IBM

Thomas Rose (54) übernimmt am 1. Januar 2020 als Mitglied der Geschäftsleitung die Verantwortung für den Geschäftsbereich „Banking“ bei Sopra Steria Consulting. Er kommt von IBM, wo er als Executive Partner für den Bereich Cloud-Strategy-Services und als Global-Account-Partner für die Deutsche Bank verantwortlich zeichnete. Rose folgt auf Stefan Lamprecht, der den Geschäftsbereich Banking in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet hat und sich nun um das Kundenmanagement und die weitere Markterschließung im Bankensektor kümmern soll.

Thomas Rose, Sopra Steria Consulting.

Thomas Rose wird „Division Director Banking“ bei Sopra Steria Consulting.

Thomas Rose soll das Managementberatungs- und IT-Lösungsportfolio für den Bankensektor ausbauen und mit seinem Background die Beratungsfelder Geschäftsmodellentwicklung und Zukunftstechnologien sowie Kerndisziplinen wie Data Analytics und Cloud stärker verknüpfen. Bevor er im August 2016 zur IBM wechselte, war der Informatiker Rose rund zehn Jahre bei Accenture und Q_Perior mit den Schwerpunkten aufsichtsrechtliche Beratung sowie Technologieberatung im Banken- und Sparkassensektor tätig.

Roses Beraterkarriere gingen mehr als zwölf Jahre als Manager bei der Deutschen Bank voraus. Dort verantwortete er zunächst den Aufbau der „Private Banking Call Center“, wechselte später als „Chief Technology Officer“ der Deutschen Bank France für mehrere Jahre nach Paris, übernahm nach seiner Rückkehr nach Deutschland diverse Managementrollen in der IT-Organisation der Bank in Frankfurt und wurde in der Folge zum Chief of Staff der Citigroup ernannt; dort war er von Anfang 2005 bis Ende 2006 aktiv.

„Die Bankenlandschaft in Deutschland formiert sich gerade neu“, sagt Thomas Rose. „Tech-Player, Plattformanbieter und neue Zahlungsdienstleister greifen das Geschäft von Banken und Sparkassen an. Gleichzeitig werden die Auswirkungen der Geldpolitik die Ergebnisse nach aktueller Prognose noch stärker belasten. Und nicht zuletzt haben die Kunden von heute völlig neue Erwartungen." Gefragt seien deshalb Kooperationen, neue Schlüsseltechnologien wie KI, Cloud, Blockchain oder Quanten-Computing und nicht zuletzt ein Kulturwandel, um den erforderlichen Umbau der Prozesse und die Etablierung neuer Geschäftsmodelle zu meistern.

„Die klassische Bankenwelt wird sich in ein branchenübergreifendes Ökosystem mit integrierten Finanzdienstleistungen transformieren“, glaubt Rose, der den Wandel als Management- und Technologieberater gemeinsam mit den Kunden gestalten will. Sopra Steria sei bereits seit über 50 Jahren im deutschen Bankensektor vertreten und realisiere mit über 650 Beraterinnen und Beratern jährlich mehr als 700 Projekte. Der IT-Konzern Sopra Steria erzielte mit mehr als 45.000 Beschäftigten in über 20 Ländern im Jahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 4,1 Mrd. Euro.

Bildquelle: Sopra Steria

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