Riesiges SAP-Projekt der WienIT mit Unterstützung von Quanto und Natuvion

Trennung der EVU-Systeme in Wien

Fristgerecht zum Jahresbeginn wurde in Wien das größte IT-Projekt der letzten Jahre bei österreichischen Stadtwerken erfolgreich produktiv gesetzt. Dabei habe es sich um die größte SAP IS-U Systemtrennung Österreichs und eines der zehn größten SAP-Projekte bei einem Energieversorgungsunternehmen (EVU) in Europa gehandelt, so Daniela Lidl, Geschäftsführerin der WienIT. Neben der Neuausrichtung der IT habe dieses Projekt „auch die Zusammenarbeit innerhalb der Stadtwerke nachhaltig verbessert“.

Die Wiener Stadtwerke sind auch für einen leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr verantwortlich.

Die Wiener Stadtwerke sind nicht nur für die Energieversorgung, sondern auch für einen leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr verantwortlich.

Die Wiener Stadtwerke versorgen die Stadt mit Energie und stellen einen leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr sicher. Zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt Wien, erwirtschaften die über 16.000 Beschäftigten jährlich knapp über 3 Mrd. Euro Umsatz.

In einem sehr ambitionierten Zeitrahmen von gerade einmal 14 Monaten, haben die Wiener Stadtwerke das bestehende, bisher integrierte Lieferanten- und Netzbetreibersystem der beiden Töchter Wien Energie und Wiener Netze in eine neue, getrennte System- und Prozesslandschaft überführt. Wesentliche Ziele waren eine möglichst effizienten Prozessbearbeitung im SAP-Standard und die Vorbereitung der Systemlandschaft für den anstehenden Smart-Meter-Rollout.

Alle Netzdaten vollhistorisch
auf SAP ERP/IS-U überführt

Beteiligt waren an dem Projekt neben dem Team von WienIT die Berater der Quanto AG, Hameln, sowie die SAP-Experten der Walldorfer Natuvion GmbH, mit deren praxiserprobten Migrationsverfahren alle Netzdaten vollhistorisch in das neue SAP ERP/IS-U Netzsystem überführt wurden.

Das bestehende, integrierte System wurde zu einem reinen Lieferantensystem zurückgebaut. Zeitgleich wurde der komplette elektronische Datenaustausch mit dem SAP-Addon Idex-AT für die mehr als 2 Mio. Zählpunkte etabliert. Außerdem lief ein Schwesterprojekt, um die Workforce-/Geräteverwaltungsprozesse neu aufzustellen.

„Die erfolgreiche Produktivsetzung ist vor allem der tollen Teamleistung zu verdanken“, merkt Quanto-Vorstand Olaf Reiter, Gesamtprojektleiter des Projektes, an. „In einem Kraftakt und mit einem akribisch geplanten Cutover-Szenario wurde die Systemtrennung über den Jahreswechsel ohne relevante Marktauswirkungen erfolgreich gemeistert.“ Grundlage für die extrem kurze Projektlaufzeit sei die Fach-, Methoden- und Cutover-Kompetenz seines Unternehmens sowie die Verwendung des Natuvion-Migrationstools DCS gewesen.

Marktrollenspezifische Prozessabläufe

„Mit Blick nach vorne steht nun die weitere Stabilisierung und Optimierung der IT- und Prozesslandschaft im Fokus“, konkretisiert Holger Strotmann, der Lösungsarchitekt im Projekt und Geschäftsführer der Natuvion GmbH, die weiteren Schritte. „Marktrollenspezifische Prozessabläufe erhöhen punktuell bisher optimierte Arbeitsabläufe, bieten aber in der Zukunft Chancen für effizientere Prozessabläufe.“

Über die WienIT

Die WienIT EDV Dienstleistungsgesellschaft mbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Wiener Stadtwerke Holding AG, ist universeller IT-Dienstleister mit Schwerpunkt auf Energiewirtschaft und kommunaler Versorgung. Das Unternehmen ist im dritten Wiener Gemeindebezirk angesiedelt, beschäftigt rund 270 Personen und betreibt zwei Rechenzentren.

Bildquelle: Wiener Stadtwerke Holding AG

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