Carbonare Nachfolger von Geschäftsführer Wenig

Umstrukturierung bei HDS

Daniel Dalle Carbonare wird zum Jahreswechsel als neuer Geschäftsführer bei Hitachi Data Systems in Deutschland Nachfolger von Eric Wenig, der das Unternehmen bereits im September Richtung Nutanix verlassen hat. Außerdem wird HDS umstrukturiert. Man darf gespannt sein, ob Hitachi mit neuer Führung und neuer Struktur auch im Midrange-Markt aktiver wird, denn bereits seit mehr als einem Jahr sind die Hitachi-Speicher auch mit dem Power System i nutzbar.

  • Daniel Dalle Carbonare kam 2010 zu HDS Schweiz und leitet seit April 2013 als Regional Vice President die EMEA Central Region.

  • Hitachis Virtual Storage Platform (VSP) G1000

Bisher war der Schweizer Carbonare bei HDS als Regional Vice President für die Central Region verantwortlich. Im Zuge einer Umstrukturierung der europäischen Regionen bei HDS zählt künftig auch der deutsche Markt zur EMEA Central Region. Damit verantwortet Carbonare nun die Märkte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Central/ Eastern Europe (CEE) und Israel.

Randbemerkung: Bereits vor mehr als einem Jahr haben die HDS-Techniker nach gemeinsamen Tests und Bewertungen mit IBM den allgemeinen Support der Hitachi-Speicherprodukte für Power-Server auch auf das Betriebssystem IBM i ausgeweitet. Damit ist HDS nun eine vollwertige Speicheralternative zu IBM, EMC und Fujitsu, denn sowohl die Universal Storage Platform USP-V als auch die Plattenspeicher der USP-Familie können seither mit IBM i zusammenarbeiten. In Deutschland war davon bisher wenig zu bemerken.

Auch IBM unterstützt diese Hardware im Rahmen der Storage-Support-Agreements zwischen beiden Unternehmen. Der Speicheranschluss erfolgt dabei nicht direkt, sondern über den Virtuellen I/O-Server des Hypervisors PowerVM, mit dem Logische Partitionen (LPARs) mit IBM i als „Virtuelle Maschinen“ auf dem Power7- oder Power8-Server betrieben werden können.

Eine Einschränkung gibt es nach Informationen von DV-Dialog: Hitachi unterstützt NPIV for i nicht; der Industriestandard „N_Port ID Virtualization“ erlaubt die gemeinsame Nutzung eines physikalischen Fibre-Channel-Ports durch mehrere LPARs gleichzeitig, was beispielsweise bei der sporadischen Nutzung dieses Ports durch (virtuelle) Bandlaufwerke Sinn macht.

www.hds.com/de

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