Erfolgreiche Umstellung auf SAP-Lieferpläne

Uvex automatisiert die Beschaffung

Die Fürther Uvex Group, mit ihren vier Gesellschaften und 49 Niederlassungen in 22 Ländern vertreten, hat im Zuge einer Optimierung im Einkauf in Division Uvex Safety die Beschaffungsprozesse durch die Umstellung auf SAP-Lieferpläne automatisiert. Der Einkauf wird dadurch entlastet und kann sich auf nachgelagerte Aufgaben konzentrieren.

  • Markus Volkert, Teamleiter SAP Material Management bei Uvex Safety.

  • Sicherheit durch aktive Beleuchtung: Warnschutzweste mit innovativem Lichtleitersystem

  • Eine Schutzbrille schützt am besten, wenn sie perfekt sitzt – sich also individuell an jede Gesichts- und Kopfform anpassen lässt.

Uvex Safety ist spezialisiert auf Produkte im Arbeitsschutz, von Schutzbrillen über Helme bis hin zu Hand- und Sicherheitsschuhen und spezieller Berufsbekleidung. Zum Portfolio zählen auch Gehörschutzstöpsel, die zusammen mit der schwedischen Tochterfirma Swedsafe AB produziert werden.

Bislang stimmten sich die Franken über Excel mit den Schweden bezüglich der benötigten Liefermengen ab – und forderten dann die Artikel über den klassischen Bestellprozess an. Das war einerseits zeitaufwändig und zog andererseits manuelle Aufwände auf beiden Seiten nach sich. Um die Beschaffung zu vereinfachen und zu automatisieren, planten die Fürther ein Pilotprojekt mit den Schweden, das auf dem SAP-Lieferplankonzept basiert.

Künftig sollte das „Material Requirement Planning“ (MRP) des SAP-Systems die Lieferplaneinteilungen erzeugen, den Bedarf aggregieren sowie einen Forecast über einen längerfristigen Horizont erzeugen. Dieses Konzept hat sich in Beschaffungs-Szenarien mit hohen wiederkehrenden Frequenzen, z.B. in der Automobil-Branche, seit Jahren bewährt.

Letztlich wird bei diesem Konzept anstelle von einzelnen Bestellungen immer nur die benötigte Menge eines Artikels auf Basis eines Rahmendokuments (Lieferplan) logistisch abgerufen. Dies reduziert die Bearbeitungszeit und senkt die Anzahl manueller Belege, da Lieferplaneinteilungen eine Vielzahl an Bestellungen oder Kontraktabrufen ersetzen können. Zudem vereinfacht sich durch das Lieferplankonzept langfristig der Bestellprozess für Massenartikel und der Zulieferer erhält Vorhersagen darüber, was der Kunde in Zukunft benötigt.

Das sorgt für mehr Transparenz auf Hersteller- und Lieferantenseite: Jederzeit ist bekannt, was bereits geliefert wurde und wann der letzte Wareneingang erfolgte. Doch um dahin zu kommen, ist neben Anpassungen und entsprechenden Tests des SAP-Systems auch eine Koordination der beteiligten Prozesspartner erforderlich. Die Franken hatten sich daher dafür entschieden, ein Einführungsprojekt mit einem kompetenten externen Partner aufzusetzen. Die Suche nach einem passenden Dienstleister führte schließlich zum SAP-Partner Consilio nach München, der über Branchen-Know-how aus unterschiedlichen Industrien verfügt.

Die Münchener übernahmen das SAP-Customizing, führten die Funktionstests durch, schulten die Belegschaft im Umgang mit den neuen Prozessen, erstellten die Dokumentation und übernahmen auch das Projektmanagement. „Durch die Unterstützung[…] konnten wir unseren Zeitplan halten, das erforderliche Know-how aufbauen und den Prozess nun in weiteren Geschäftsbereichen einführen“, erläutert Markus Volkert, Teamleiter SAP Material Management bei Uvex Safety.

Bildquelle: Uvex 

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