Die Meeth-Gruppe beliefert Baumarktketten und Montagefirmen im In- und Ausland mit ihren Kunststoffprodukten
Der Blick geht nach vorn bei KM Meeth Zaun. Eine neue ERP-Lösung soll bei der Tochter der Meeth-Gruppe, die Baumarktketten, Bauelementehändler und Montagefirmen im In- und Ausland beliefert, die IT-Landschaft konsolidieren und die Prozesse rund um Vertrieb, Einkauf und Fertigung sowie den Datenaustausch mit Drittsystemen optimieren.
„Unsere eigenentwickelte AS/400-Lösung hat uns über viele Jahre zuverlässig begleitet“, erklärt Jochen Weirich, IT-Leiter bei der Meeth-Gruppe. Doch mit den wachsenden Anforderungen im Hinblick auf das Management der zahlreichen Artikelvarianten sei der Anteil manueller Vorgänge gewachsen, so dass man sich für einen Wechsel auf Vlexplus und damit „für eine in unserer Branche fest etablierte Lösung entschieden hat, die auf einer zukunftsweisenden Webarchitektur basiert“. Die Vlexsoftware+consulting GmbH wurde mit der Ablösung des Altsystems und der Einführung der Cloud-, Multisite- und App-fähigen ERP-Standardsoftware beauftragt, die speziell für die Anforderungen von Variantenfertigern und Großhändlern entwickelt wurde.
Neben den funktionalen und technischen Vorteilen hatten aber auch mögliche Synergien, die sich durch einen übergreifenden Einsatz in der gesamten Meeth-Gruppe ergeben könnten, einen maßgeblichen Anteil an der Entscheidung. Vlexplus kommt in der ersten Ausbaustufe zunächst an zehn Arbeitsplätzen bei KM Meeth Zaun u.a. für Distribution/Vertrieb (CRM), Beschaffung, Disposition, Lagerlogistik, Produktion, Projektmanagement, Unternehmenssteuerung, Dokumentenmanagement und den elektronischen Datenaustausch via EDI zum Einsatz. Basis ist die Windows-Plattform.
Geplant ist, in einer zweiten Ausbaustufe ebenfalls die Finanzbuchhaltung über das integrierte FiBu-Modul abzubilden. Der Start im Echtbetrieb mit Vlexplus ist für das dritte Quartal 2014 vorgesehen. Nach einem erfolgreichen Abschluss des Pilotprojektes bei KM Meeth Zaun soll die Lösung in den kommenden Jahren sukzessive auch auf weitere Geschäftsbereiche und Gesellschaften der Joseph-Meeth-Gruppe ausgerollt werden.
Dafür sei es wichtig, dass die neue ERP-Software plattformunabhängig ist, betonte Weirich gegenüber DV-Dialog. Denn in der Zentrale habe man längst eine hochverfügbare IT-Infrastruktur aufgebaut, die natürlich auch vom ERP-System genutzt werden soll. Momentan sei die Nutzung der AS/400 als Datenbankserver angedacht, auch um die Integration mit anderen Anwendungen zu erleichtern.