Veda-Geschäftsführer Klaus Pohlmann: „Begleitung und Beratung waren wichtige Entscheidungskriterien für IMH.“
Der Support für den Paelzer-Lohn wurde für Ende 2014 abgekündigt; den Umstieg auf
Veda HR Entgelt vereinfachen sollen „Transferpackages“, geschnürt aus Migrations-Tools und Projektsupport. „Als Entgeltspezialist mit viel Erfahrung bietet Veda den Anwendern des Paelzer-Lohns Zukunftssicherheit im immer komplexer werdenden Umfeld der Lohn- und Gehaltsabrechnung“, erklärt Udo Meyer, bei Veda verantwortlich für die Betreuung der neuen Kunden.
Meyer ist zuversichtlich, dass Leistung und Erfahrung von Veda dafür sorgen werden, dass die 80 bis 90 Unternehmen, die bei IMH einen Wartungsvertrag haben, sich künftig von Veda betreuen lassen. "Davon profitieren beide Seiten – und Veda kann die Wettbewerbsposition in diesem Bereich weiter stärken." Schon in der Vergangenheit wurde das durch Zukäufe und Kooperationen geschafft, beispielsweise durch die Übernahme des Pewi-Lohns von
JBA/Ratioplan im Jahr 2000 oder zuletzt Ende 2011 durch die Kooperation mit
Kissels.
Jetzt kommt
der Paelzer-Lohn hinzu, eine seit mehr als zwanzig Jahren etablierte Standardsoftware für die AS/400. Sie ist laut Presseinformation „zurzeit bei nahezu 100 Installationen im Einsatz“, in unterschiedlichen Branchen und Tarifbereichen (inklusive ÖTV). Der Anbieter Informationsmanagement Hammer GmbH, seit 2008 Mitglied der
SuS Group mit Sitz in Ransbach-Baumbach, fokussiert sich künftig stärker auf Beratung, Systemintegration von Hard- und Software sowie Serviceleistungen und Support. Der Support für den Paelzer-Lohn wurde für Ende 2014 abgekündigt, was bedeutet, dass ab dann keine gesetzlichen Änderungen mehr eingepflegt werden.
„Die immer komplexeren Gesetzesanforderungen an die Entgeltabrechnung haben regelmäßig Kapazitäten gebunden, die wir zukünftig direkter zum Nutzen unserer Kunden einsetzen möchten“, begründet Christoph Supp, Geschäftsführer der IMH, den Verkauf der Software, die er im Jahr 2008 erworben hatte. Nicht wirtschaftliche Gründe hätten zum Verkauf geführt sondern die Sorge um die Zukunftssicherheit des Produktes, das zwar funktional ausgereift, aber technologisch in die Jahre gekommen sei.
„Die technische Basis ist ein Vierteljahrhundert alt“, argumentierte Supp im Gespräch mit DV-Dialog. „Weil eine völlige Neuentwicklung zu teuer gewesen wäre, haben wir uns am Markt nach guten Alternativen für unsere Kunden umgeschaut und sind bei Veda mit der Java-Software j-ware fündig geworden.“ Andere relevante Produkte für die AS/400 und ihre Nachfolger wären z.B.
Infoniqa Payroll (ehemals IBM Lohn bzw. danach Loga/400) mit rund 500 Kunden,
Pasbas von Syllwaschi,
Topas bzw. Comarch HR,
SAP HCM oder
Paisy, das vom ADP-Partner Keos bei etwa 100 Unternehmen betreut wird.
Die vier IMH-Experten sollen die Kunden wie gewohnt weiter betreuen und gemeinsam mit Veda auf den Umstieg vorbereiten. „Wir wollen keinerlei Druck aufbauen und haben den Paelzer-Anwendern daher bis Ende 2014 auch relativ viel Zeit eingeräumt“, betont Meyer, der den Umsteigern HR Entgelt sowohl im Inhouse- als auch im Outsourcing-Betrieb anbietet. Für die Anwender des Paelzer-Lohns sei Veda damit der Garant „für eine Zukunftssicherung ihrer Abrechnungskapazitäten“.
Mit der Erfahrung aus Übernahmen in der Vergangenheit will Klaus Pohlmann, geschäftsführender Gesellschafter von Veda, einen sanften Übergang gewährleisten. „Begleitung und Beratung waren wichtige Entscheidungskriterien für IMH“, so Pohlmann. „Dort will man sicher gehen, dass alle Kunden weiterhin hervorragend betreut werden.“
Bildquelle: Veda