Unipro/Asset Management automatisiert die Vermögensverwaltung

Vertragsverwaltung in der Cloud

Vertragsdaten ausschließlich in der Cloud – das wäre noch vor kurzem für viele Finanzdienstleister unvorstellbar gewesen. Nichts schien sicherer als der eigene Server im Keller. Nun erkennen die Vermögensverwalter die Vorteile der Cloud: Nicht nur monetär – das bezahlen, was real benötigt wird – sondern auch mit Blick auf die permanente Weiterentwicklung von Microsoft bei den Cloud-Diensten, bei Datenschutz und -sicherheit, bei Compliance und bei Cyberkriminalität.

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Gerade für Mittelständler sieht man bei der Unidienst GmbH, Freilassing, in Online-Produkten die Chance, sich von der aufwändigen Arbeit mit Excel zu lösen und die Fühler nach neuen Möglichkeiten auszustrecken: Unipro/Asset Management inkludiere dazu branchenspezifische Standard- und Vertragsverwaltungsprozesse in der Cloud. In Kombination mit dem eigenen Unipro/Asset Management, Office 365, Sharepoint und One Drive könne ein Vermögensverwalter bei der anspruchsvollen Vertragsverwaltung auf die eigene IT-Infrastruktur verzichten, heißt es.

Ein Produkt, zwei Chancen

Die Konstellation bietet zwei Chancen: Einerseits die Vorteile der Unidienst-Lösung für Asset Management (die Kunden starten nicht auf der „grünen Wiese“, sondern mit etablierten Abläufen), andererseits die Standards der Microsoft Cloud im Bereich Datensicherheit und Compliance. Zentral ist dabei die Akquisition, das Gewinnen von neuen Kunden. Darum drehen sich nicht nur unzählige persönliche Aktivitäten, sondern auch rechtliche Notwendigkeiten, wie Angebote, WpHG-Bögen oder Vollmachtsituationen.

Die abgeschlossenen Verträge sind das zentrale Element, denn hier gilt es mit stringenten Abläufen Unternehmenserfolg zu schaffen: Bestände und Transaktionen werden durch Bankdatenimport von den kontoführenden Banken in das CRM-System übernommen und dort als Portfoliobestände geführt. Hierauf basieren die Honorar- und womöglich Partnerabrechnungen. Sie werden abhängig von der Performance dieser Bankdaten in Form von Honoraren und Gebühren automatisiert den Mandanten fakturiert (z.B. Verwaltungs- oder Eintrittsgebühren, „Performance Fees“).

Dokumentation groß geschrieben

Große Bedeutung hat nicht nur die digitale Darstellung der Vertragsverwaltung, sondern auch die dazugehörende Dokumentation. Finanzdienstleister erreichen mit der Vielzahl an Vertragsdokumenten in der Regel hohe Kosten für eine Speicherung innerhalb von Microsoft Dynamics 365. Unidienst entwickelte deswegen das Tool Unipro/StorageSaver und legt Dokumente wesentlich kostengünstiger in Sharepoint ab.

Unipro/Finance wird als „Kundenmanagementlösung für Finanzdienstleister“ positioniert, die Unidienst mit vier kombinierbaren Komponenten anbietet – Asset Management, Insurance, Investment und Real Estate. Sie basieren allesamt auf Microsoft Dynamics 365 und implementieren jeweils stringente Standard-Geschäftsprozesse für die einzelnen Leistungsbereiche.

Unidienst und IBM i

Bereits seit 1974 als Unternehmensberatung und Softwareentwickler tätig, plant und realisiert Unidienst mit Sitz in Freilassing seit 2003 kundenindividuelle CRM- und xRM-Projekte für mittelständische und große Unternehmen. Zu den Software-Produkten zählen auch Unipro/400 und Unipro/Configurator. Dabei handelt es sich um integrierte Lösungen zur Auftragsabwicklung, die bereits für die IBM-Systeme S/36, S/38 und AS/400 entwickelt worden sind. Elementar war die Möglichkeit der auftragsbezogenen Fertigung mit variantenreichen und maßvariablen Produkten durch die Entwicklung des Produktkonfigurators 1996. Seither bietet Unidienst Software-Lösungen für eine durchgehende Steuerung der betrieblichen Abläufe, inklusive der papierlosen Fertigung oder CNC-Steuerung von Fertigungsanlagen.

Seit 2003 fokussierte sich Unidienst zunehmend auf Microsoft CRM. Diesem Basisprodukt ist Unidienst bis heute treu, auch wenn sich der Name über die Jahre verändert hat – in Microsoft Dynamics 365 for Sales and Customer Service. Natürlich gibt es Unirpro/AS400-Datatransfer auch ein Programm für den Austausch von Auftragsdaten mit dem IBM-System i. Das Programm automatisiert den Import von Dynamics 365-Daten in Tabellen einer anderen Datenbank und ermöglicht auch das Anlegen oder Aktualisieren der Daten in Microsoft Dynamics 365. Über eine Definitionsdatei bestimmt der Kunde diejenigen Attribute, die es zu übertragen gilt.

„Wir verbinden CRM und ERP“, erklärt Bert Enzinger, Geschäftsführer von Unidienst. „Ich möchte, dass unsere Kunden ihr CRM-System effizient einsetzen. Deswegen liegt unser Kerngeschäft nicht nur in der Entwicklung einer Business-Applikation, sondern ebenso in der Unternehmensberatung und Umsetzung von CRM- und ERP-Projekten.“

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