Rund 85 Mitarbeiter sollen sich im neuen Shared-Service-Center an den serbischen Hemofarm-Standorten Vrsac (Foto) und Belgrad um die Umsetzung von SAP- und Microsoft-Projekten und den Support kümmern.
Zu diesem Zweck wird die Stada IT Solutions DOO gegründet. Das neue Unternehmen, das nur konzerninterne Dienstleistungen erbringen soll, wird Teil der Hemofarm A.D. sein, einer der Stada-Tochter in Serbien. Rund 85 Mitarbeiter sollen sich an den Hemofarm-Standorten Vrsac und Belgrad hauptsächlich um die Umsetzung von SAP- und Microsoft-Projekten und den entsprechenden Support für den gesamten Konzern kümmern. Zu diesen Projekten gehören etwa SAP-Roll-outs, Upgrades oder die Einführung neuer Sharepoint-Lösungen. Dazu wird die rund 60 Mitarbeiter starke IT-Abteilung von Hemofarm um 25 Personen aufgestockt.
So will IT-Chefin Angela Weißenberger „Jahr für Jahr einen Millionenbetrag einsparen und gleichzeitig nicht nur Arbeitsplätze sichern, sondern auch neue schaffen.“ Sie baut auf die Expertise und Erfahrung der serbischen IT-Kollegen von Hemofarm, die SAP- und Microsoft-Projekten im Konzern künftig vornehmen und so externe Berater überflüssig machen. „So realisieren wir im IT-Budget bereits ab 2014 Netto-Kosteneinsparungen von über zwei Mio. Euro, gemessen am heutigen Auftrags- und Kostenvolumen“, rechnet Weißenberger vor. Ab 2015 solle es sogar jährliche Einsparungen von deutlich mehr als drei Mio. Euro geben.
Bislang hat der Generika-Hersteller, der am 31. Dezember 2012 weltweit insgesamt 7.761 Mitarbeiter beschäftigte, außer seinen rund 200 eigenen IT-Mitarbeitern noch bis zu 50 externe Experten beschäftigt. „Die konsequente Nutzung der Kostenvorteile, die der Standort Serbien bei gleichzeitig hohem Qualitätsniveau bietet, lassen die gesamte Unternehmensgruppe profitieren“, so Weißenberger. „Dies ist ein gutes Beispiel dafür, welche positiven Effekte Stada auch kostenseitig aus seiner konsequent verfolgten Internationalisierungs-Strategie entstehen.“
Bildquelle: Stada Arzneimittel AG