Der neue CEO Dominik Duchon kam 2005 an Bord, ist seit 2010 Vorstandsmitglied und verantwortete seit 2021 als CRO die Bereiche Sales, Marketing und Professional Services.
Auch der neue Finanzvorstand Elias Apel kommt aus den eigenen Reihen: Er kam 2018 zu Lucanet und übernahm die Verantwortung für den Ausbau des internationalen Partnergeschäfts, seit 2020 auch für die Entwicklung des internationalen Geschäfts.
Neben den neuen Eigentumsverhältnissen – die britische Investmentgesellschaft Hg erwirbt von den derzeitigen Hauptaktionären Rolf-Jürgen Moll, Oliver Schmitz und Dominik Duchon eine Mehrheitsbeteiligung – gibt es auch neue Gesichter auf der Chefetage. Der Vorstand um den bisherigen Vertriebschef Duchon, der seit Anfang Mai CEO ist, wurde mit dem Ausscheiden von Moll und Schmitz umformiert.
Anfang Mai trat Elias Apel, vormals Head of International Operations and Channel, die Nachfolge von Schmitz an, der sich auf eigenen Wunsch nach mehr als zwei Jahrzehnten zurückgezogen hat. Laut Apel wird sich Lucanet in Zukunft stärker auf den Ausbau des internationalen Geschäfts, die Erschließung neuer Märkte sowie den Partnervertrieb fokussieren.
Bereits im letzten Jahr fanden mit der Berufung von Elena Aubell (COO) und Alexander Domene (CTO) die ersten Wechsel in der Führungsriege statt. Nachdem sich Rolf-Jürgen Moll im Januar 2021 zurückgezogen hatte, folgte nun sein Gründungspartner Oliver Schmitz, der weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen will.
Die beiden Gründer Schmitz und Moll suchten vor mehr als 20 Jahren die Antwort auf die Frage: Wie kann die Arbeit von Finanzverantwortlichen einfacher werden? Am Anfang ihres Unternehmens stand die Idee, eine Software zu entwickeln, die Planung, Controlling und Konsolidierung in einem einzigen Tool zusammenführt. Auch heute – mit rund 500 Beschäftigen an 14 Standorten, einem Netzwerk von mehr als 100 Partnern und über 3.500 Kunden in mehr als 50 Ländern weltweit – verfolgt das längst international agierende Softwareunternehmen dieses Ziel noch immer.
Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich der Steuer-, Buchhaltungs- und ERP-Software will der neue Investor die Berliner Software-Schmiede dabei unterstützen, diese Produktidee zu vervollkommnen, den Übergang zu einem führenden SaaS-Anbieter zu beschleunigen und – auch durch Fusionen oder Akquisitionen – die Kompetenzen zu erweitern bzw. neue Produktbereiche zu erschließen.
„Seit Tag 1 wollten wir die beste Software der Welt anbieten, um das Leben von Finanzexperten zu erleichtern“, sagte Rolf-Jürgen Moll, Gründer und ehemaliger CTO für mehr als 20 Jahre. „Ich bin mir sicher, dass die Reise gerade erst begonnen hat.“ Und Oliver Schmitz fügte hinzu: „Hg ist für viele Softwareunternehmen in Deutschland ein geschätzter Partner und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Skalierung und Transformation von B2B-Softwareanbietern.“ Die Partnerschaft sei eine „großartige Chance“ dafür, dass die Kunden durch umfassendere Lösungen ihre Herausforderungen im Finanzbereich besser meistern können.
Lucanet bietet heute Software für die Bereiche Abschlusserstellung, Finanzplanung, Reporting und Datenmanagement, um für Buchhaltung und Controlling zu 100 Prozent verlässliche Zahlen zu liefern – und so die Arbeit in diesen Bereichen zu erleichtern. Die schnell implementierbare, sofort einsatzbereite Software kann auf Servern unter Windows, Unix/Linux oder MacOS installiert werden lässt sich über mehr als 200 Schnittstellen in viele bestehende Systemlandschaften einfügen. Schnittstellen gibt es natürlich auch zu den Fibu- und ERP-Klassikern der Midrange-Welt, wie zum Beispiel DKS, DCW, Schilling, Fimox, Ametras A.fibu, Oxaion, Portolan, Movex, MAS90, SoftM, Veda J-ware oder SAP.
Bildquelle: Lucanet AG