Umzug des ERP-Herstellers in eine neue Zentrale in Essen

Virtuelle Services aus der E.bootis-Cloud

Die E.bootis AG, ein deutscher Hersteller von ERP-Software, investiert in das Wachstum des Unternehmens. So wurde in Essen ein neues Firmengebäude errichtet und das Rechenzentrum modernisiert. Der Umzug in die neue Zentrale wurde bereits abgeschlossen, so dass die zuvor auf zwei Gebäude aufgeteilte Belegschaft ab sofort unter einem Dach arbeitet.

Dr. Tim Langenstein, Ebootis AG

Dr. Tim Langenstein, Vorstand der Essener E.bootis AG: „Zu Corona-Zeiten zahlen sich das kooperative Raumkonzept und die neue Arbeitsumgebung doppelt aus, die ursprünglich neuen Ideen und einer besseren Kommunikation dienen sollten.“

Bei der Planung des neuen Gebäudes setzte man u.a. auf „Coworking Areas“ und Sitzlandschaften, damit die zuvor getrennten Teams nun gemeinsam Kundenwünsche schneller bedienen und Innovationen vorantreiben können. Laut Dr. Tim Langenstein, Vorstand der E.bootis AG, zahlen sich die großzügige Arbeitsplatzgestaltung und die neuen Kommunikationstechnologien zu Corona-Zeiten direkt aus.

Mindestabstand kein Problem

„In den neuen, geräumigen und weitläufigen Büros, Meeting-äumen und großzügigen Sitzlandschaften ist die Wahrung des Mindestabstands zwischen den Kolleginnen und Kollegen einfach einzuhalten“, sagt Langenstein. „Video-Meeting-Räume ermöglichen uns, trotz Corona, über mehrere Stunden mit unseren Kunden professionell zu kommunizieren und ausführliche Projektgespräche zu führen.“ Auch im Homeoffice sei man selbstverständlich optimal mit dem Team und den Kunden verbunden. „So schaffen wir attraktive Arbeitsplätze und treiben zeitgleich das Unternehmenswachstum voran.“

Gleichzeitig wurde auch das Rechenzentrum des ERP-Herstellers vergrößert. Die Ergebnisse dieser Investition: Schnelle Internetleitungen, mehr IT-Sicherheit zur Verhinderung unerlaubter Datenmanipulation, Hochverfügbarkeit sowie zusätzliche Dienstleistungen, die projektspezifisch optional vereinbart werden. Kunden können zwischen „Housing“ oder „Hosting“ im RZ wählen: Die Server befinden sich also entweder im Besitz des Kunden, oder er legt sich nicht auf eine Hardware fest, sondern setzt auf virtuelle Services aus der E.bootis-Cloud. Auf Wunsch werden die Betreuung und Wartung des Gesamtsystems sowie die Datenhaltung und -sicherung mit Überwachung und Pflege von Datenbanken ebenfalls übernommen.

ERP-Suite – auch für IBM i

Das familiengeführte Softwarehaus, das bereits auf eine mehr als 35-jährige Firmengeschichte zurückblickt, ist über die Jahre stetig gewachsen: Neben dem Standort im Ruhrgebiet verfügt es heute auch über Niederlassungen in Waiblingen und Hamburg. Über die Dependancen hinweg arbeiten täglich rund 90 Mitarbeiter am Betrieb und der Weiterentwicklung der ERP-Software E.bootis-ERPII, die vornehmlich auf mittelständische Unternehmen der Großhandels-, Industrie- und Dienstleistungsbranche spezialisiert ist.

Die ERP-Suite, die von mehr als 200 Unternehmen genutzt wird, ist in Java programmiert und serverseitig komplett plattformunabhängig. Das heißt im Klartext: Egal, welche Server-Datenbank-Kombination der Kunde einsetzt oder bevorzugt, die ERP-Suite läuft. Gängige Beispiele sind Windows mit SQL Server oder mit Oracle, Linux mit Oracle sowie natürlich auch IBM i mit DB2.

Den Leitgedanken „Hand in Hand“ will E.bootis auch in der neuen Firmenzentrale fortführen, obwohl es heutzutage notgedrungen ein „digitales Miteinander“ ist. Denn um als Unternehmen in Zeiten der Pandemie weiterhin mit dem Wandel mitzuhalten und entsprechende Innovationen zu entwickeln, ist eine effiziente Gestaltung der internen Organisation, Kommunikation und Prozessketten wichtiger als je zuvor. Durch die Digitalisierung am neuen Standort in Essen lassen sich die Projekte zügiger und gezielter abwickeln.

„Dabei liegt der Fokus auf unseren Kunden. Der direkte Austausch des gesamten Teams ermöglicht es uns, schneller auf die jeweiligen Anforderungen einzugehen“, so Langenstein. „Dabei achten wir auf eine vertrauensvolle und wertschätzende Arbeitsatmosphäre, in der auch der ‚Wohlfühlfaktor‘ der Mitarbeiter nicht zu kurz kommt. Dafür sorgt unter anderem das firmeneigene Fitnessstudio, auch wenn dieses momentan jeweils nur von einer Person genutzt werden darf. Die neue Kantine hält auch den verschärften Hygiene-Regeln stand. Die großzügigen Coworking-Bereiche dienen als Ausweichzonen. Damit schaffen wir auch während der Corona-Pandemie eine kreative Umgebung für neue Ideen.“ Insgesamt erleichtere die moderne Arbeitsumgebung die Zusammenarbeit untereinander und begünstigt den Know-how-Transfer. Die Belegschaft könne – trotz Krise – gemeinschaftlich arbeiten. Und: Es steht Platz für eine kontinuierlich wachsende Belegschaft zur Verfügung.

Bildquelle: E.bootis AG

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