Eine integrierte Anwendungsplattform und 30 Jahre Innovation

Von der AS/400 in die Cloud

Die Geschichte der Computer-Baureihe AS/400 nimmt ihren Anfang im Jahr 1986, als IBM unter der Leitung von Frank G. Soltis das Projekt „Silverlake“ ins Leben rief. Aus diesem Projekt heraus entwickelte sich zwei Jahre später, im Juni 1988, die AS/400.

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Bei der AS/400 handelt es sich letztlich um eine Weiterentwicklung der IBM-System/36 und -/38. Auch die bereits beim System/38 in das Betriebssystem integrierte Datenbank DB2 war auch bei der AS/400 vorhanden. Die ersten Prozessoren der AS/400 waren eigens von IBM entwickelte CISC-CPUs mit 48-Bit-Technologie. Ende 1994 stellte IBM dann – unter Wahrung der Kompatibilität aus Anwendungssicht – auf die 64-Bit-Power-Prozessoren (RISC) um. Doch es ist weiteres Potential vorhanden, denn von Anfang an hatte die AS/400, genauso wie auch die jüngsten Power9-Systeme, einen 128-Bit-Adressraum.

Aus der AS/400 wird Power i

Die AS/400 hat in den vergangenen 30 Jahren mehrfach ein „Rebranding“ erfahren: Aus der AS/400 wurde der eServer, die iSeries, das System i5 und schließlich das heutige Power System i.

Im Jahr 2004 entschied sich IBM, die RS/6000- und AS/400-Systeme auf einer gemeinsamen Hardware-Plattform zu betreiben. Damit begann die Ära der Power-Systeme, denn ab diesem Zeitpunkt konnte über PowerVM und den Virtual I/O-Server (VIOS) auf der gleichen Hardware sowohl OS/400 (bzw. i5/OS und das heutige IBM i) als auch AIX betrieben werden. Einige Jahre später war es dann auch möglich, zusätzlich Linux (Red Hat, Suse und später auch Ubuntu) in einer virtualisierten logischen Partition (LPAR) zu betreiben.

Außerdem eröffnete sich durch PowerVM die Möglichkeit, den Plattenspeicher zu virtualisieren. Damit konnte in den Unternehmen die IT-Infrastruktur konsolidiert werden, denn fortan war es möglich, sowohl die Open-World (Windows, Vmware etc.) als auch die Power-Welt mit IBM i, AIX und Linux auf einem gemeinsamen Storage-System zu vereinen.

Cloud-Infrastrukturen aufbauen

Bereits ab diesem Zeitpunkt wurden bei der IBM Überlegungen angestellt, wie IBM i, mit den Möglichkeiten der PowerVM, inCloud-Umgebungen eingebunden werden könnte. In den letzten Jahren folgten von der IBM entwickelte Software-Lösungen, die eine Einbindung der Power-Systeme in eine Cloud-Infrastruktur immer weiter vereinfachten.

Durch die permanente Weiterentwicklung der Power-Prozessoren zum aktuellen Power9-Prozessor (und die immer höhere Performance pro Core) ist es mittlerweile problemlos möglich, in einem Cloud-Umfeld sowohl IBM-i-, AIX- und Linux-Umgebungen auf einer einzigen Hardware für Kunden bereitzustellen. Diese Lösungen können IBM-Partner wie Netzlink den Kunden als lokale Server/Storage-Infrastruktur-Installation vor Ort anbieten – aber auch in ihrer eigenen Cloud.

Die Nubo Cloud von Netzlink

Die Nubo Cloud von Netzlink beispielsweise wurde explizit für Geschäftskunden mit höchsten Ansprüchen in den Bereichen Sicherheit, Transparenz und Skalierbarkeit konzipiert. Weil sie insbesondere für Unternehmen kleinerer und mittlerer Größe gedacht ist, bietet die Nubo Cloud weit mehr Anpassungsmöglichkeiten als andere Cloud-Angebote: Ganz nach Bedarf können z.B. verschiedenste Service-Module hinzu gebucht werden – und Managed-Services wie „Helplink“ sind bereits inklusive.

Und weil Datensicherheit bei der Nubo Cloud an erster Stelle steht, werden die Daten der Kunden im Netzlink-eigenen Rechenzentrum in Hannover gesichert.

Netzlink & IBM

Die Netzlink Informationstechnik GmbH und IBM verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Bereits seit der Firmengründung im Jahr 1997 vertreibt Netzlink IBM-Lösungen aus den unterschiedlichsten IBM-Brands. Neben der Power-(AS/400)-Reihe sind das zum Beispiel auch Storage- und weitere Server-Lösungen. Netzlink ist IBM Gold Partner.

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