HR-Startup schlüpft bei Zalaris unter

Vyble gerettet

Nachdem der Hauptaktionär der Vyble AG im Dezember sein weiteres Engagement eingestellt hatte, musste kurz vor Weihnachten Insolvenz angemeldet werden. Nur vier Wochen später hat die norwegische Zalaris-Gruppe den Geschäftsbetrieb des 2018 gegründeten Startups für cloudbasierte Payroll-Software inklusive aller Vermögenswerte übernommen.

Hans-Petter Mellerud, CEO bei Zalaris

Hans-Petter Mellerud, CEO der norwegischen Zalaris-Gruppe

Mit Standorten in Rostock und Hamburg hatte sich Vyble zum Jahresende 2021 in ein vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren begeben. Das Unternehmen, das mit rund 25 Mitarbeitern mehr als 600 kleine und mittelständische Kunden (darunter auch der große HR-Dienstleister SD-Worx) bedient, wird künftig unter dem Namen Vyble GmbH mit Sitz in Hamburg firmieren und von Dr. Alexander Tiedtke als Geschäftsführer geleitet, der zuvor Mitglied des Vorstandes war. Der zuletzt eingeschränkte Geschäftsbetrieb wird wieder in vollem Umfang aufgenommen.

Hans-Petter Mellerud, CEO der auf SAP-Anwender spezialisierten Zalaris-Gruppe, erwartet von dem Startup „innovative Impulse aus einem sehr dynamischen Marktumfeld, wie z. B. im Bereich der ‚Employee Self Services’ oder der Vergütungsoptimierung“. Er sieht in der Übernahme eine komplementäre Ergänzung seines HR-Angebots für Kunden mit 10 bis 250 Mitarbeitern; Vyble verfügt bereits über Schnittstellen zu SAP- und Datev-Systemen.

Bildquelle: Zalaris

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