Task Force IT baut Angebot und Crew aus

Wachstum in der IBM-i-Szene

Die Task Force IT Consulting GmbH, 1998 von Andreas Strietholt und Frank Hildebrandt gegründet, ist im D-A-CH-Gebiet mit dem eigenen Change-Management-System CMOne und Produkten des amerikanischen Partners Profound Logic aktiv.

Task Force IT verjüngt das Team: Kerim Güney, Marc Ramus, Azubi Florian Botta-Milz und Firmengründer Andreas Strietholt

Bereits im Januar 2021 gründeten die Dortmunder ein zweites Unternehmen namens Task Force IT-Solutions GmbH, speziell für die Oberflächen­modernisierung und das Einführen neuer Technologien auf IBM i rund um die Profound UI-Suite für grafische Oberflächen. „Um das Ziel zu realisieren, braucht es ein ebenso junges und wie dynamisches Team“, sagt Firmengründer Strietholt. Zu diesem Zweck hat er nun, nach dem erfolgreichen ersten Jahr der neuen Firma, Kerim Güney zum weiteren Geschäftsführer ernannt – und Software-Engineer Marc Ramus wurde Mitarbeiter-Gesellschafter. 

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9-10/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Güneys Karriere steht beispielhaft für die Personalstrategie. Im Jahr 2018 begann er bei der Task Force IT-Gruppe als Software-Entwickler. In der IBM-i-Szene machte er sich einen Namen als Co-Organisator der Y-Pow3r-Gruppe, die sich unter das Dach des Anwendervereins Common Germany für den Einstieg von Newcomern in die IBM-i-Welt einsetzt.

Ziel der jungen Task Force IT-Solutions ist der „Retrofit“ bewährter IBM-i-Anwendungen mit Hilfe moderner Technologien wie Node.js und innovativer Architekturen wie Rest, um so eine effektive und nachhaltige Weiterverwendung zu ermöglichen. Außerdem werden neue Fachkräfte an IBM i herangeführt; Michael Mazur und Florian Botta-Milz machen während der Ausbildung ein Dauerpraktikum im Umgang mit der Plattform. 

Neben dem Change-Management bietet Task Force als größter Integrationspartner des US-Unternehmens Profound Logic auch Tools zur Modernisierung an und unterstützt europäische Kunden bei deren Einführung. Aktuell ist mit Profound API ein elegantes Low-Code-Tool für die Entwicklung von Rest-Schnittstellen hinzugekommen, das neben Db2 viele weitere Datenbanken nativ unterstützt. 

Zu den Unternehmen, die Profound API einsetzen, zählt seit kurzem die Drogeriekette Rossmann. Mit Hilfe der Schnittstellen kommunizieren dort bereits diverse Systeme miteinander – und neue Anwendungen werden zuverlässig in vorhandene Software integriert. Durch die Einsparung von Ressourcen bei der Entwicklung der Schnittstellen kann, dank des Low-Code-Editors, Energie in Neuerungen umgeleitet werden.

Auch beim Baustoffhersteller Saint-Gobain-Weber hilft Profound API mit, die Modernisierung zu beschleunigen. Weil die APIs jetzt innerhalb weniger Minuten erstellt werden, bleibt mehr Zeit für die (Weiter-)Entwicklung der eigentlichen Programme. Und mit der Gewissheit, dass Daten in andere Systeme übertragen werden können, entsteht Spielraum für Innovationen. 

Bildquelle: Task Force IT-Gruppe

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