Cebit präsentiert Collaboration- und Digital-Workspace-Trends

Was geht beim Co-Working?

Die neue Cebit will in der Woche vom 11. bis 15. Juni in Hannover zeigen, wie der digitale Arbeitsplatz zum „Produktivitäts-Hotspot“ werden kann – durch Lösungen mit 360°-Output, die sämtliche Office-Tools in einem durchgängigen Prozess bereitstellen. Dabei gewinnt Social Collaboration massiv an Bedeutung: Moderne Messenger-Dienste vernetzen Mitarbeiter nach Bedarf.

  • Mit mobilen Endgeräten den Arbeitsplatz überallhin mitnehmen

    Mit mobilen Endgeräten den Arbeitsplatz überallhin mitnehmen

  • Die Macher der Cebit-City

    Die Macher der Cebit-City (von links): Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe, Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok, Hartwig von Saß, Leiter des Cebit-Presse-Teams und Marketing-Leiterin Daniela Stack.

Der „Digital Workspace“ rückt für Unternehmen immer stärker in den Blickpunkt: Neun von zehn Entscheidern glauben, dass mobile Tools und Collaboration-Services die Produktivität verbessern. Eine aktuelle Studie von British Telecom nennt fünf maßgebliche Bausteine zur Steigerung der Performance: ein besser vernetzter Arbeitsplatz, komfortables Co-Working auch außerhalb des Büros, unternehmenseigene Apps, Instant-Messaging-Dienste sowie leistungsfähigere Endgeräte.

Definierte Rollenbeschreibung adé

Die massiven technologischen Veränderungen sind Chance und Herausforderung zugleich: Jedes dritte Unternehmen in Deutschland hat die Aufgaben von Mitarbeitern schon neu definiert. Fest definierte Rollenbeschreibungen gehören nach Einschätzung der Unternehmensberatung Accenture schon bald der Vergangenheit an, da die Arbeit viel stärker projektbasiert organisiert werden müsse. „In der Arbeitswelt der Zukunft wird die Maschine nicht den Menschen dominieren. Vielmehr sind intelligente Technologien der Schlüssel für produktivere Mitarbeiter, die sich der Routineaufgaben entledigen und sich solchen mit höherer Wertschöpfung widmen können“, erklärt Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland.

Automatisierte Security-Maßnahmen

Ein wichtiges Thema ist auch in diesem Umfeld die Datensicherheit. Weil viele Angriffe von Mitarbeiter-Arbeitsplätzen ausgehen, setzen Unternehmen zunehmend auf automatisierte Security-Konzepte. Eine breite Palette solcher Lösungen wird auf der Messe vorgestellt. Die neuen Applikationen erfüllen die Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung: Diese verlangt, dass der Anwender die Kontrolle über personenbezogene Daten behält.

Eine Schlüsselrolle für den Workspace 4.0 spielt die künstliche Intelligenz. Assistenten wie Alexa oder Chatbots, die auf Spracheingaben reagieren, erleichtern die Bedienung vieler Programme. Die Plattform Watson Workspace von IBM vereint die Fähigkeiten des kognitiv arbeitenden Supercomputers mit einer Collaboration-Lösung, die Kommunikationsströme aus verschiedenen Quellen bündelt und nach Relevanz sortiert – von der E-Mail über den Firmenchat bis zur Social-Media-App.

Flexible Konzepte

Auch die Software-Schmiede Atlassian unterstützt Projektteams mit flexiblen Konzepten. Zahlreiche Unternehmen nutzen die Produkte um die Software Jira für die Kollaboration, Content-Erstellung, Echtzeitkommunikation oder das Service-Management. Mit Grün.Social von Grün Software beispielsweise können Mitarbeiter in Echtzeit kommunizieren, Dokumente zum Download bereitstellen oder Termine koordinieren. Das Programm ist im Intra- und Extranet einsetzbar.

Ferrari Electronic präsentiert sein Portfolio für Unified Communications, Unified Messaging und Call Recording. Im Fokus des Messeauftritts in Halle 13 (Stand C101) steht die Zukunft des Dokumentenaustauschs: Mit „Next Generation Document Exchange“ arbeitet man in Berlin an einem innovativen Dateiaustauschformat, das die Geschäftskommunikation auf eine neue Stufe heben soll.

Digitaler Erlebnisparcours

Für Steuerberater und deren Businesskunden bietet die Kollaboration ebenfalls neue Möglichkeiten, wie die Datev mit ihrem als digitaler Erlebnisparcours gestalteten Messestand deutlich machen will. Die verschiedenen Stationen sollen veranschaulichen, wie sich partnerschaftliche Zusammenarbeit gestalten lässt. Konkrete Themen sind unter anderem die digitale Buchführung, digitale Lohnabrechnungen, mobile Anwendungen und Cloud-Konzepte.

Die Systemmanagement-Experten von Matrix42 stellen ihren Messeauftritt unter das Motto „Simplify Digital Work“. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden drei Themen: Unified Endpoint Management, Lizenz-Compliance und IT-Security. Das Unternehmen präsentiert sich gemeinsam mit den Technologiepartnern Voquz, Makrofactory, Ensilo, Performance Guard und Egosecure. Gemeinsam wollen die Partner unter Beweis stellen, wie Geräte, Anwendungen, Prozesse und Services einfach, sicher und lizenzrechtlich konform verwaltet werden können.

App-basierte Lösung für Mittelständler

Mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet wurde kürzlich die Collaboration-Software Smart We von CAS. Die App-basierte Lösung für mittelständische Firmen unterstützt kundenzentrierte Prozesse und Kollaboration gleichermaßen.

Ephesoft präsentiert die Version 4.5 der Transact-Software für die Erfassung, Klassifizierung und Extraktion unstrukturierter Dokumentendaten. Als neues Feature werden Machine-Learning-basierte Web-Schnittstellen integriert, die es ermöglichen sollen, die Klassifizierung in vorhandene Applikationen zu integrieren.

KI eingebaut

M-Files stellt in Hannover eine Content-Service- und ECM-Plattform vor, mit der jeder Nutzer auf alle Datenbestände in seiner Arbeitsumgebung zugreifen kann – unabhängig von deren Speicherort. Die Dokumente müssen weder mit Schlagworten versehen noch verlinkt werden, weil künstliche Intelligenz die nötigen Metadaten erzeugt.

Ricoh zeigt beim Workstyle Innovation Summit am 13. Juni in der Technology Academy (Pavillon 36) die vielfältigen Möglichkeiten des „Digital Workplace“ - anhand von Lösungen für Security, Mobility, Collaboration, Intelligence sowie Innovation & Digital Transformation. Dazu kommen Keynotes von Experten für Digitalisierung, deren Folgen, Datenschutz und Innovation.

Business Collaboration Pavillon in Halle 15

Andere praxisnahe Lösungen gibt es im Business Collaboration Pavillon in Halle 15 zu sehen. Bei Sycor dreht sich alles um die Themen Hosting, Office D365, Cloud und Managed-Services. Lobosphere hilft dabei, Sharepoint-Projekte mit Templates im Team umzusetzen, etwa für das Vertrags- oder Projektmanagement. Portal Systems Consulting zeigt, wie Sharepoint mit Shareflex zur Plattform für Geschäftsanwendungen wird. Und Axon begleitet Firmen mit Beratung, Usability und Implementierung auf dem Weg in die Digitalisierung.

Natürlich spielen Workspace-Tools auch im d!talk-Konferenzprogramm der Messe eine Rolle. Wer zum Beispiel aus erster Hand erfahren will, wie KI die Arbeitswelt revolutioniert, darf nicht den Vortrag von Lukas Hebeisen am Dienstag, 12. Juni verpassen, Head of Technology & Digital Transformation beim Dokumentenmanagement-Anbieter Swiss Post Solutions.

Die Cebit 2018 startet am Montag, 11. Juni mit einem Konferenz- und Medientag, die Ausstellung beginnt am Dienstag, 12. Juni. Die Messehallen sind von Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 19 Uhr geöffnet, der d!campus bis 23 Uhr. Der Messe-Freitag geht von 10 bis 17 Uhr. Mit den Cebit Events Worldwide bietet die Deutsche Messe AG als Veranstalter weitere Plattformen zur Geschäftsanbahnung in Zukunftsmärkten wie China, Australien, Thailand und Spanien.

Bildquelle: Deutsche Messe AG

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